Schluss mit Reklame!
Veröffentlicht von Christoph Magnussen um 11:52 Uhr

Lady Pandacat von Nopants/flickr
Veröffentlicht von Christoph Magnussen um 11:52 Uhr

Lady Pandacat von Nopants/flickr
Veröffentlicht von lucie um 10:24 Uhr
Sollten wir allen Viren misstrauen? Eigentlich ja. Außer einem, der glücklicherweise smaboo von Anfang an angesteckt hat. Virales Marketing scheint nämlich die Zukunft der Branche zu sein. Sascha Langner von Gründerszene betrachtet es sogar als das „neue Zauberwort im Marketing“. Aber was geschieht mit der klassischen Werbung?
Werbung in Zeitungen? Überblättert. Werbung beim Fernsehen? Weggezappt. Und in der U-Bahn oder in der Straße? Ignoriert. Zu viele Infos, zu breite Auswahl und zu krasser Abstand zwischen diesem Produkt, mir und meinen Wünschen.
Welcher Kanal bleibt nun, um den Wert der Botschaft nicht zu verderben? Unsere Freunde und Umgebung! Die besten Berater, die man bei der Kaufentscheidung zuhört, denn sie verstehen uns und geben uns super Tipps. Vertrauen ist nun das Schlüsselwort geworden, der Kunde entscheidet selber, woher die Kaufempfehlung kommt.

Nach Sascha Langer ist virales Marketing nicht nur ein aktueller Trend, denn „kaum ein anderes Marketinginstrument hat jemals ein so großes Potenzial gehabt, die klassische Massenkommunikation zu revolutionieren.“ Tatsächlich nutzen „virale Kampagnen anders als traditionelle Werbung die natürlichen Beziehungen und Kommunikationswege in menschlichen Netzwerken“ aus. „Dadurch, dass eine Botschaft den aufdringlichen Charakter eines Werbeversprechens verliert – indem sie von Freund zu Freund weiter getragen wird – können enorme Potenziale in der Kundenkommunikation erschlossen werden.“
Jedoch wird Mundpropaganda noch unterschätzt. Das regionale Wirtschaftsportal business on veröffentlichte einige Zahlen, die jeden Unternehmer zum Nachdenken bringen sollten: Im Rahmen des Excellence Barometers 2009 wurde nämlich eine Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft durchgeführt: Nur 11 Prozent der Unternehmen benutzen Mundpropaganda, 49 Prozent ab und zu und noch 40 Prozent betreiben es gar nicht. Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, bezeichnet diese Zahlen als „ernüchternd“ und beweist in ihren Bestsellern, dass kein anderer Weg als Mundpropaganda der Zukunft entspricht.
So liebe Leser, was lernen wir daraus? Wer im Trend sein will und sich auf der Höhe der Zeit bewegen möchte, muss Markenbotschafter einsetzen!
© 2010 by smaboo.