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	<title>smaboo &#187; twitter</title>
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	<description>Wir bieten Coaching, Workshops und ein Online-Seminar für Botschafter-Marketing</description>
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		<title>Die besten Social Media Kampagnen aller Zeiten: Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Göldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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Ob man nun wollte oder nicht, an dieser Meldung kam wohl niemand vorbei, der über eine halbwegs funktionierende Verbindung zur Außenwelt verfügt: „Lady Gaga ist offiziell die beliebteste (lebende!) Person im Social Web.“ Zunächst einmal Glückwunsch an Frau Gaga und ihr PR und Marketing-Team, sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet!
Spätestens jetzt sollte wohl auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p>Ob man nun wollte oder nicht, an dieser Meldung kam wohl niemand vorbei, der über eine halbwegs funktionierende Verbindung zur Außenwelt verfügt: <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:weltrekord-lady-gaga-hat-zehn-millionen-facebook-freunde/50138802.html" target="_blank">„Lady Gaga ist offiziell die beliebteste (lebende!) Person im Social Web.“</a> Zunächst einmal Glückwunsch an Frau Gaga und ihr PR und Marketing-Team, sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet!</p>
<p>Spätestens jetzt sollte wohl auch der letzte Refraktär erkannt haben, dass das Marketing der Zukunft nicht mehr in „Werbekontakten“, sondern in „Fans“ und „Followers“ rechnet. Die kommen allerdings nicht von allein, sondern sind immer das Produkt harter Arbeit. Aus diesem Anlass heraus haben wir uns deshalb dazu entschlossen, die besten Social Media Kampagnen der letzten Jahre an dieser Stelle einmal besonders zu würdigen:<span id="more-3664"></span></p>
<p><a href="https://www.dunkindonuts.com/" target="_blank">Dunkin‘ Donuts</a></p>
<p>Die amerikanische Schmalzkringel-Manufaktur ist aktuell einer der ganz Großen im Social Web. 2009 glänzte sie mit zwei äußerst gut gemachten Kampagnen: <a href="http://www.dunkinrun.com/About/HowItWorks.aspx" target="_blank">„Dunkin‘ Run“</a> und <a href="http://www.facebook.com/DunkinDonuts" target="_blank">„Keep it Coolatta“</a>.</p>
<p>Bei ersterer Aktion handelt es sich um eine eigens kreierte Website, auf der sich Dunkin‘-Fans registrieren und mit gleichgesinnten Freunden in Kontakt treten können. Im Falle einer akuten Cholesterin- und Zucker-Unterversorung kann man so schnell online oder per iPhone App eine Nachricht an Kollegen, Freunde oder Kommilitonen schicken und fragen, ob sonst noch jemandem der Sinn nach süßem Backwerk steht. Donut-Liebhaber können somit nicht nur mit Freunden in Kontakt bleiben, sie machen aus der Kaffeepause auch noch ein regelrechtes Event und boosten nebenbei Dunkin’s Umsätze – wenn das mal keine „Win-win-Situation“ ist!  Aber es kommt noch besser: Die Bäckermeister aus Massachusetts haben noch einen draufgelegt und die Aktion „Keep it Coolatta“ ins Leben gerufen. Im Zuge dieser <a href="http://www.facebook.com/DunkinDonuts" target="_blank">Facebook-Kampagne</a> wurden Fans dazu aufgerufen, ein neues Profilfoto von sich zusammen mit einem „Coolatta“-Eiskaffee-Becher hochzuladen, und die Caption „#CoolattaGiveaway“ hinzuzufügen. Dunkin‘ veranstaltete im Anschluss daran eine Tombola, bei der die so identifizierten „Coolatta“-Trinker täglich Preise gewinnen konnten, wie etwa Getränkegutscheine, einen Flachbildfernseher oder ein iPhone. Auch hier muss man wieder neidlos anerkennen: Dunkin‘ hat alles richtig gemacht und ein dröge anmutendes Gewinnspiel in eine brillant konzipierte, virale Kampagne verwandelt. Thumbs up!</p>
<p><a href="http://www.blendtec.com/" target="_blank">Blendtec</a></p>
<p>Die meisten von uns sind wohl schon über eines der zahlreichen Youtube-Videos dieses Küchengeräteherstellers gestolpert. <a href="http://www.youtube.com/user/Blendtec" target="_blank">„Will it blend?“</a> ist hierbei die Frage, um die sich alles dreht und für deren Erforschung so manch iPhone schon sein Leben lassen musste. Was als kleine, witzig gemachte virale Kampagne anfing, ist schnell zu einem gewaltigen Hype angewachsen – allein das erste <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qg1ckCkm8YI" target="_blank">„iPhone-im-Mixer-Video“</a> wurde mittlerweile mehr als 8 Mio. Mal angesehen. Äußerst rekordverdächtig, aber es geht noch weiter: Blendtec ruft auch immer wieder seine Fanbase dazu auf, Vorschläge für neue „Experimente“ zu bringen (danke noch mal an alle, die für die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-KHFA6ZuFTE" target="_blank">Vuvuzela</a> gestimmt haben!) sowie eigene, selbst gedrehte Videos aus dem Heimlabor hochzuladen. Der Hype um die Mixer-Videos ist nach wie vor ungebremst, zumal Blendtec die Qualität der Videos nicht nur konstant hochhält (legendär: das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_S8sxpK4_iA" target="_blank">„iPhone 4 – Video“</a>), sondern auch eine rege Kommunikation zu ihren Fans pflegt. Ein wahrhaft gelungenes Projekt, das zeigt, dass auch kleine unbekannte Unternehmen, die auf den ersten Blick „langweilige“ Produkte vertreiben, enorm von Social Media profitieren können. Ein klares „Like“!</p>
<p><a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">Comparethemarket.com</a></p>
<p>Großartige Social Media Kampagnen müssen nicht notwendigerweise aus den USA kommen, auch in europäischen Gefilden ist man durchaus in der Lage etwas dergleichen auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel für solch eine gelungene Aktion ist die „Erdmännchen“-Kampagne von <a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">„Comparethemarket.com“</a>, eine Suchmaschine für Autoversicherungen aus dem Vereinigten Königreich. Hauptakteur dieser Kampagne war die russische Meerkatze „Aleksander Orlov“, die zunächst vor allem im TV in Erscheinung trat. Hier beschwerte er sich in mehreren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M0mXUC0cUPg" target="_blank">Spots</a> darüber, dass zunehmend mehr Leute auf der Suche nach comparethemarket.com (dt. vergleichedenmarkt.com) fälschlicherweise auf „seine“ Seite <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat.com</a> (dt. vergleichdieMeerkatze.com) gelangen, und dort nach billigen KFZ-Versicherungen suchen. Um diesem Treiben ein Ende zu setzen, hat er sich deshalb nun dazu entschlossen, diesen Irrtum aufzuklären: Wer Meerkatzen sucht, gehe bitte zu <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat.com</a>, und wer eine günstige Versicherung braucht, der möge bitte <a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">comparethemarket.com</a> aufsuchen! Der Spot für sich genommen, ist allein deshalb genial, da Aleksander, die Meerkatze aufgrund seines possierlichen Aussehens und seines lustigen Akzents schon einen enormen Sympathiewert aufweist. Aber auch der eingängige Jingle, sowie der Neologismus „Simples“ hielten in Windeseile Einzug in den britischen Alltag. Das war allerdings noch längst nicht alles! Neben der äußerst putzigen „Schwesterseite“ <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat</a>, rief man auch eine eigene <a href="http://www.facebook.com/Comparethemeerkat" target="_blank">Facebook-Seite</a> und ein <a href="http://twitter.com/aleksandr_orlov" target="_blank">Twitter-Account</a> ins Leben, von dem aus Aleksander die Welt an seinem Alltag teilhaben lies und über aktuelle Ereignisse auf comparethemeerkat.com informierte. Innerhalb kürzester Zeit hatte er über 10.000 Follower und mehr als 300.000 Fans angesammelt – ganz schön stattlich für so ein kleines Äffchen. Viele dieser Fans waren sogar dermaßen begeistert, dass sie selbst anfingen, Bilder mit Aleksander zu verbreiten, z. B. in <a href="http://cdn.mashable.com/wp-content/uploads/2009/04/stephen-fry.png" target="_blank">Gesellschaft von Stephen Fry</a>, als dieser in einem Aufzug festsaß.</p>
<p>Zwar dürfte die Kampagne nicht ganz billig gewesen sein, man darf allerdings glauben, dass sie sich durchaus gelohnt hat. Laut comparethemarket.com wurde bereits drei Tage nach Kampagnenstart das Monatsziel für Kundenanfragen erreicht. Darüber hinaus konnte man ein Gesamtwachstum eingegangener Anfragen von 45% verbuchen, 90% mehr als in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Прекрасно, Александр!</p>
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		<title>Social Media Krieg der Marken: Chocri vs. Milka &#8211; Die zarteste Versuchung, seit es Social Media gibt</title>
		<link>http://www.smaboo.de/2010/06/21/chocri-vs-milka/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Lastro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg der Marken]]></category>
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Ob als kleine feine Gaumenfreude für zwischendurch oder rettender Seelentrösten bei akutem Weltschmerz:  Ein Stückchen Schokolade geht eigentlich immer. Es gibt fast niemanden, der der süßen Verführung nicht widerstehen kann. Kein Wunder also, dass die Supermarktregale zum Bersten voll sind mit allerlei kakaohaltigem Süßkram: Vollmilch, Zartbitter, Halbbitter, Weiß, mit und ohne Füllung – die Auswahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Ob als kleine feine Gaumenfreude für zwischendurch oder rettender Seelentrösten bei akutem Weltschmerz:  Ein Stückchen Schokolade geht eigentlich immer. Es gibt fast niemanden, der der süßen Verführung nicht widerstehen kann. Kein Wunder also, dass die Supermarktregale zum Bersten voll sind mit allerlei kakaohaltigem Süßkram: Vollmilch, Zartbitter, Halbbitter, Weiß, mit und ohne Füllung – die Auswahl scheint schier endlos zu sein. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in der bunten Welt der Confiseure und Chocolatiers nicht alles eitel Sonnenschein ist.  <span id="more-3523"></span>In Deutschland etwa ging 2009 der Schokoladenkonsum um ganze <a href="http://www.da-imnetz.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/suessigkeiten-werden-teurer-schoko-inhalieren-wirtschaft-zr-605700.html" target="_blank">3,5% zurück</a>. Vor allem gestiegene Kosten, aber auch das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten, machen es den Schokoladenproduzenten immer schwerer ihr Naschwerk gewinnbringend abzusetzen. Vor allem in Zeiten von „low carb“ und „low fat“, stellt sich zunehmend die Frage:</p>
<p><strong>Wie kann man Konsumenten für ein Produkt begeistern, das eigentlich als ungesund verpönt ist? Ganz klar: Man präsentiert sich von seiner Schokoladenseite (sorry, der musste einfach sein), am besten dort, wo man am ehesten wahrgenommen wird. Im Internet.  Das haben sich auch <a href="http://www.milka.de/milka2/page?locale=dede1&amp;PagecRef=1" target="_blank">Milka</a> und <a href="http://www.chocri.de/" target="_blank">Chocri</a> gedacht.</strong></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/06/shop_cranberry_3l.jpg"><img title="zuca bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/geschichte_kuh.png" alt="" width="243" height="162" /></a><a href="../wp-content/uploads/2010/06/samsonite-bag.jpg"><img title="samsonite bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri.gif" alt="" width="230" height="162" /></a></p>
<p>Ersteren kennt man vor allem bei uns in Deutschland, die lila Kuh und der Schmunzelhase sind mittlerweile ebenso Kulturgut, wie der Gartenzwerg oder der Wackel-Dackel. Milka wäre allerdings schlecht beraten, würde sie sich auf diesen Konzern-Marketing-Lorbeeren ausruhen – heutzutage bedarf es schon etwas mehr, als eine Kuh bunt anzumalen, um die Konsumenten zu beeindrucken. Deshalb hat man nun auch eine durchaus <a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=1" target="_blank">professionell gestaltete Webseite</a> (natürlich in Lila) ins Netz gestellt, auf der man mittels nett animierter Filmchen und Demos, alles rund um die süße Nascherei erfahren kann: Von Produktneueinführungen, bis hin zur Unternehmensgeschichte ist alles dabei.</p>
<div id="attachment_3530" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/milka.jpg"><img class="size-medium wp-image-3530" title="milka" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/milka-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Lila Bergidylle  bei Milka</p></div>
<p>Man hat sogar einen eigenen „Member-Bereich“ ins Leben gerufen, die <a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=607" target="_blank">Kuh-munity</a> (1 Euro in die &#8220;Schlechte-Wortspiel-Kasse&#8221;!), dem man, nach einer kurzen Registrierung, beitreten kann. Dort kann man dann an diversen Verlosungen teilnehmen, eCards versenden und bei Auktionen mitbieten – vorausgesetzt man hat ausreichend viele „Kuhflecken“ gesammelt. Die gibt es nur, wenn man genügend Milkaschokolade gekauft und brav die beiliegenden Gutscheine eingelöst hat. Ob es diesen Aufwand allerdings wert ist, bleibt fraglich. Die zu gewinnenden Preise enstammen nämlich eher dem angestaubten Merchandising: Milka-Cappy, Milka-Badetuch, Milka-Flipflops. Kostenlose Schokolade wäre da schon eher nach meinem Geschmack!</p>
<p>Man dachte zudem wohl auch, dass die Errichtung einer eignen „Community“ den Beitritt zu Facebook und Twitter überflüssig machen würde. Zwar wurden schon im Rahmen eines Sponsorings erste zaghafte Gehversuche in Richtung Social Web unternommen (die „<a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=674" target="_blank">Milka Ski-Girls</a>“), jedoch blieb dies bis jetzt der einzige offizielle Ausflug in diese Welt. So bleibt Milka-Liebhabern momentan nur, sich bei den <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Milka/29126444437?ref=ts" target="_blank">inoffiziellen Fan-Seiten</a> anzumelden. Von denen gibt es an die 500, wobei die zwei bekanntesten jeweils mehr als <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Milka/29126444437?ref=ts" target="_blank">200.000 Fans</a> versammelt haben. Das nenne ich mal ungenutztes Potenzial (<a href="http://www.thestrategyweb.com/meine-marken-das-milka-bekenntnis" target="_blank">und das sehe übrigens nicht nur ich so!</a>). Aber was nicht ist, kann ja noch werden &#8211; siehe <a href="http://www.smaboo.de/2009/12/21/es-war-einmal-ein-erfrischungsgetraenk-die-social-media-maerchenstunde-auf-facebook/" target="_blank">Coca Cola</a>.</p>
<p><a href="http://www.chocri.de/" target="_blank">Chocri</a> ihrerseits hat da einen etwas anderen Ansatz gewählt. Das junge Berliner Unternehmen ist hierzulande ein Vorreiter auf dem Gebiet des „mass customisation“. Schokoladenfans mit etwas ausgefallenerem Geschmack, sowie Freunde der „Extrawurst“ können sich nun online, ihre Lieblingsschokolade selbst zusammenstellen und anschließend direkt nach Hause schicken lassen. Der Fantasie sind hierbei keine (Geschmacks-)Grenzen gesetzt: Von Orangenpfeffer, über Wasabi-Nüsse bis hin zu Bacon-Stückchen  kann man sich alles in seine eigene Schokoladenkreation hineinmischen lassen. Da ist wirklich für jeden etwas dabei.</p>
<div id="attachment_3531" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri.jpg"><img class="size-medium wp-image-3531" title="chocri" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Der Chocri - Onlineshop</p></div>
<p>Chocri gibt es nur im Netz, ist also weder im regulären Handel, noch über Zusteller zu bekommen. Kein Wunder also, dass sie sich bei ihrem Marketing auch verstärkt auf das Internet konzentriert: Neben einem Unternehmensblog wird von den Berlinern sowohl eine <a href="http://de-de.facebook.com/chocri?ref=ts" target="_blank">Facebook-Page</a>, als auch ein <a href="http://twitter.com/chocri" target="_blank">Twitter-Profil</a> betrieben. Über diese Social Media Tools werden nicht nur Infos rund um Schokolade und die neusten Variationsmöglichkeiten verbreitet, sondern auch Neuigkeiten aus der Unternehmenszentrale gepostet und sogar Kundenreklamationen bearbeitet. Letzteres übrigens äußerst vorbildlich (z. B. ein Gutschein als Entschädigung für Lieferengpässe) – Respekt! (Twitter als Service-Kanal &#8211; ein <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/showRSS.php?id=92012">Riesenthema</a>). Aber das ist noch nicht alles. Chocri engagiert sich auch sozial sehr stark und berichtet darüber live auf ihrer Webseite – ganz nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber! Momentan wird übrigens für ein <a href="http://www.chocri.de/div-kinder/" target="_blank">Projekt der DIV</a> an der Elfenbeinküste gesammelt, mehr als 35.000€ sind bereits zusammengekommen. <a href="http://www.kraftfoods.de/kraft/page?siteid=kraft-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=2415&amp;" target="_blank">Social Responsability</a> wird zwar auch bei Milka betrieben, allerdings fast ausschließlich nur in und um den Produktionsstandort Lörrach herum. Das ist aber auf jeden Fall schon mal ein Anfang!</p>
<p>Was also entscheidet den Underdog Chocri vom lila gefleckten Giganten? Die Antwort ist ganz einfach: Es ist das „gewisse Etwas“. Um eine Tafel Chocri zu erwerben, muss man meist ziemlich tief in die Tasche greifen. Knapp 4 Euro kostet das Standard 100g-Modell, ohne Versand. Auf den Preis kommt es ihren Kunden allerdings nicht an: <strong> </strong></p>
<p><strong>Sie kaufen Chocri weil sie damit ihre Individualität unterstreichen wollen oder einem lieben Menschen eine Freude machen möchten. Chocri steht für das „Besondere“. Diese Positionierung gelingt ihr so gut, weil sie auch ihre Kunden als etwas Besonderes behandelt: Sie lässt sie am Unternehmensalltag teilhaben, antwortet prompt auf Anfragen und ist stets bemüht ihre Käufer zufrieden zustellen.</strong> Ein Service, nach dem man bei Milka wohl lange suchen müsste, der ihr aber sicherlich nicht schlecht zu Gesicht stünde.</p>
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		<title>Krieg der Marken: &#8220;Granini vs. Walther’s&#8221; &#8211; Wer ist hier der Saftladen?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg der Marken]]></category>
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Im  zweiten Teil aus unserer Reihe „Krieg der Marken“ stehen sich heute der Großentsafter „Granini“ und die &#8220;Familienkelterei Walther’s“ gegenüber.
1964 gegründet (also 37 Jahre später als Walther’s &#8211; die gibt’s schon seit 1927), ist Granini-Eckes heute einer der größten Safthersteller Deutschlands, der u.a. auch Marken wie „Fruchttiger“ und „Hohes C“ im Programm hat.

So gut wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/socialmedakriegdermarken"><img class="size-full wp-image-3537 alignnone" style="vertical-align: top;" title="Social Media Krieg der Marken- smaboo " src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/iStock_000008852190XSmall.jpg" alt="" width="371" height="262" /></a></p>
<p>Im  zweiten Teil aus unserer Reihe <strong>„Krieg der Marken“</strong> stehen sich heute der Großentsafter <a href="http://www.granini.de/content/home.php" target="_blank">„Granini“</a> und die &#8220;<a href="http://www.walthers.de/index3.php">Familienkelterei Walther’s</a>“ gegenüber.</p>
<p>1964 gegründet (also 37 Jahre später als Walther’s &#8211; die gibt’s schon seit 1927), ist Granini-Eckes heute einer der größten Safthersteller Deutschlands, der u.a. auch Marken wie „Fruchttiger“ und „Hohes C“ im Programm hat.<span id="more-3398"></span></p>
<p><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/shop_cranberry_3l.jpg"><img title="zuca bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/shop_cranberry_3l.jpg" alt="" width="167" height="162" /></a><a href="../wp-content/uploads/2010/06/samsonite-bag.jpg"><img title="samsonite bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/graniniflasche.jpg" alt="" width="82" height="162" /></a></p>
<p>So gut wie jeder kennt eigentlich die typischen Noppenflaschen mit dem knallroten Deckel aus dem Supermarkt, und die meisten werden wohl auch schon einmal davon probiert haben: Granini steht für „natürliche Erfrischung“ und „exotische Frucht-Verwöhnung“ (man lasse sich einmal diese Wortschöpfung auf der Zunge zergehen!). Modern, sexy und ganz „Wellness“, so  sehen sich die Kollegen aus Rheinhessen am liebsten.</p>
<p>Walther’s dagegen setzt bei seiner Positionierung etwas mehr auf Bodenständigkeit und Heimatromantik: Anstatt trendiger Tropik-Säfte, werden dort vor allem Erzeugnisse aus heimischem Anbau produziert. Neben Evergreens wie „Apfel“ und „Orange“ werden nun  zunehmend auch ausgefallenere Zutaten verwendet, z. B. <a href="http://shop.strato.de/epages/15466110.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15466110/Categories/produkte/Aroniaspezialit%C3%A4ten" target="_blank">„Aroniabeeren“</a> (eine Beere, die zur Gattung der Rosengewächse gehört und der eine besonders heilende Wirkung nachgesagt wird – danke<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apfelbeeren" target="_blank"> Wikipedia</a>!). Auch hier macht die „Ver-wellnessung“ wohl nicht Halt.</p>
<p><strong>Exotik oder doch lieber Erzeugnisse aus heimischen Gefilden – das ist wohl wieder einmal dem Geschmack des Einzelnen überlassen. Wie aber schlagen sich die beiden in der Arena des Social Webs?</strong></p>
<p>Hier stellt sich zunächst einmal die Frage, wie man Kunden für ein Produkt begeistern kann, das viele von uns im Vorbeigehen kaufen. Da muss man schon etwas tiefer in die Markting-Trickkiste greifen!</p>
<p>Geht man auf <a href="http://www.granini.de/content/home.php?get_navigation_id=1&amp;get_title=Fruit4Fresh,%20Frucht%20Mix,%20Citrus%20Fr%FCchte,%20Citrus%20Frucht,%20stilles%20Mineralwasser,%20Apfel%20Maracuja,%20fruchtiger%20Geschmack,%20exotische%20S%E4fte,%20exotischer%20Saft,%20fruchtige%20Vielfalt,%20kostenloses%20Horoskop,%20Gratis%20Horoskop,%20Fruchtig%20Frisch" target="_blank">Graninis Webseite</a>, wird einem schnell klar, dass man hier wohl nicht unbedingt einen Preis für „Kreativität“ gewinnen wollte: Die Online-Präsenz des Getränkeherstellers präsentiert sich zwar bunt und fröhlich,  sowohl das Template, als auch die dort befindlichen Bilder sind allerdings so gähnend langweilig, dass man schon automatisch  schnell wegklicken will. Zwar wurden hier im Ansatz ein paar gute Ideen entwickelt, wie etwa der „<a href="http://www.granini.de/content/cocktail.php?get_navigation_id=19&amp;get_title=Rezept%20Cocktail,%20cremige%20Cocktails,%20herbe%20Cocktails,%20erfrischende%20Cocktails,%20fruchtige%20Cocktails,%20saure%20Cocktails,%20s%FC%DFe%20Cocktails,%20w%FCrzige%20Cocktails,%20Cocktail%20Ideen,%20Cocktail%20mixen,%20Cocktail%20mischen,%20Cocktail%20zubereiten,%20Zutaten%20Cocktail,%20Rezept%20Cocktail" target="_blank">Cocktail-Creator</a>“ oder das „<a href="http://www.granini.de/content/graninoskop.php?get_navigation_id=20&amp;get_title=Sternzeichen%20Skorpion,%20Sternzeichen%20Wassermann,%20Sternzeichen%20Krebs,%20Sternzeichen%20Fisch,%20Sternzeichen%20Loewe,%20Sternzeichen%20Jungfrau,%20Sternzeichen%20Widder,%20Sternzeichen%20Waage,%20Horoskop%20Sternzeichen%20,%20Sternzeichen%20Zwilling,%20Sternzeichen%20Steinbock" target="_blank">Fruchthoroskop</a>“, jedoch sind diese in ihrer Umsetzung sehr lieblos bzw. sehr viel weniger professionell, als man  das von einem führenden Fruchtsafthersteller erwarten darf. Schade.</p>
<div id="attachment_3482" class="wp-caption alignnone" style="width: 351px"><img class="size-medium wp-image-3482" title="granini" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/granini-300x144.jpg" alt="" width="341" height="163" /><p class="wp-caption-text">Graninis Webseite: die tropik-gelbe Langeweile</p></div>
<p>Im Web 2.0 sieht es da zum Glück schon etwas besser aus: So gibt es auf Facebook zwei Seiten, die sich mit Granini beschäftigen, eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Granini/57444183086?ref=search&amp;sid=5iKwW1uagSeq4-OYeLu_Ig.1646964840..1" target="_blank">englischsprachige Fanpage</a> (ob Granini hier allerdings offizieller Autor ist, kommt nicht klar heraus) und eine, die der Aktion <a href="http://www.facebook.com/pages/Granini/57444183086?ref=search&amp;sid=5iKwW1uagSeq4-OYeLu_Ig.1646964840..1#!/gYT2010?ref=ts" target="_blank">&#8220;Granini  Young Talents&#8221;</a> gewidmet ist (ein Förderprogramm für junge Barkeeper). Zwar ist vor allem letztere Idee ein guter Ansatz, jedoch bleibt Granini mit dieser relativ speziellen Aktion weit hinter seinen Möglichkeiten. Da geht auf jeden Fall noch mehr!</p>
<p><a href="http://www.walthers.de/" target="_blank">Walther’s</a> geht in diesem Bereich allerdings mit ordentlichem Schritt voran. Man erkennt dort sofort die Liebe zum Detail: Neben einer offiziellen <a href="http://www.walthers.de/index3.php" target="_blank">Unternehmenswebseite</a> gibt es einen eigenen <a href="http://www.saftboxen.de/" target="_blank">Webshop</a> (beim einzelhandelsorientierten Granini nicht) und sogar einen ziemlich guten Blog,  „<a href="http://www.saftblog.de/" target="_blank">Das Saftblog</a>“. Dieser ist mittlerweile schon im vierten Jahr und wird von der Inhaberin Kirstin Walther höchstpersönlich geführt. Hier werden Themen rund um den süßen Fruchtextrakt behandelt, Kundenanfragen beantwortet und Rezepte gepostet. Dass Frau Walther sich allerdings nicht nur mit Saft hervorragend auskennt, merkt man spätestens, wenn man ihr <a href="http://twitter.com/safttante" target="_blank">Twitter-Profil</a> besucht hat. Dort zwitschert sie fröhlich &#8211; und das mehrmals täglich! &#8211; unter dem Pseudonym „Safttante“ über ihre Produkte, aber auch Themen wie Fotografie und ihre Heimatstadt Dresden kommen zur Sprache. Sie reagiert auf Kundenanfragen, gibt Auskunft über den Geschmack oben genannter &#8220;Aronia-Beere&#8221; (wohl sehr intensiv), erzählt wie ihr Tag so gelaufen ist (wohl ganz gut) und hält ihre &#8220;Gefolge&#8221; über den Gesundheitszustand ihres Hundes auf dem Laufenden (hat Arthrose).</p>
<div id="attachment_3483" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/safttante.jpg"><img class="size-medium wp-image-3483" title="safttante" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/safttante-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Kirstin Walthers Twitter-Account: hübsches Layout und top-aktueller Inhalt aus erster Hand</p></div>
<p>2.380 Follower hat sie momentan, das ist schon ganz schön ordentlich, wenn auch nicht verwunderlich: Sie gibt ihren Zuhörern das Gefühl, mehr zu sein als &#8220;nur&#8221; Kunden. Sie sind ihre Freunde, die sie via Micro-Blog an ihrem Leben teilhaben lässt. Die soziale Bindung zwischen Kirstin und ihren Followern ist mittlerweile sogar so stark, dass das Thema &#8220;Saft&#8221; fast schon ins Hintertreffen gerät. Man folgt Kirstin Walther nicht mehr, um mehr über Saft zu erfahren, mann folgt ihr, um mehr über Kirstin zu erfahren.<br />
Aber auch <a href="http://www.facebook.com/saftfreunde">Facebook</a> wird von ihr fleißig genutzt. Zwar kann die Zahl der 340 &#8220;Saftfreunde&#8221; durchaus noch gesteigert werden, aber ist die Seite ist in jedem Fall professionell gestaltet, gepflegt und immer aktuell. Es vergeht eigentlich kaum ein Tag, an dem keine &#8220;Saft-News&#8221; gepostet werden. Auch das Saftblog und der <a href="http://www.youtube.com/user/mostnase" target="_blank">Youtube</a>-Account unserer Safttante sind gut erkennbar verlinkt. Letzterer ist auf jeden Fall einen Besuch wert: Dort findet man nicht nur liebevoll gedrehte <a href="http://www.youtube.com/user/mostnase#p/u/3/f_giW0mE6QQ" target="_blank">Amateur-Filmchen</a> à la &#8220;Wie kommt der Saft in den Karton?&#8221; sondern auch eine Sammlung von <a href="http://www.youtube.com/user/mostnase#p/u/11/8NdXaWMtOow" target="_blank">Fernsehbeiträgen</a> über das Familienunternehmen. Eine rundum stimmige Angelegenheit.</p>
<p><strong>Walther’s ist hier  mit einfachsten Mitteln gelungen, was Granini mit einer durchgestylten Webpräsenz und einem überbezahlten Marketing-Stab nicht mal ansatzweise hinbekommen haben: Sie haben einem, dem ersten Augenschein nach, „langweiligen“ Produkt durch Social Media eine interessante und liebenswerte Persönlichkeit verliehen und es damit geschafft, wieder ins Gespräch zu kommen. Weiter so, Frau Walther! Die Runde geht klar an Sie!</strong></p>
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		<title>Sparkassen und Volksbanken h&#228;ngen die Gro&#223;en in Sachen Social Media ab</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theofilos Sidiropulos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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Die Finanzbranche gibt sich aktuell reichlich Mühe das Vertrauen zu  ihrer Kundschaft systematisch kaputt zu machen: Sei es die  liechtensteinische LGT und ihr „treuer“  Mitarbeiter Heinrich Kieber, der jetzt gemäß verschiedener  Boulevardblätter, vom BND mit einer neuen Identität ausgestattet und um 4,6 Millionen Euro reicher, sein Leben in Australien genießt. Oder [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Die Finanzbranche gibt sich aktuell reichlich Mühe das Vertrauen zu  ihrer Kundschaft systematisch kaputt zu machen: Sei es die  liechtensteinische <a href="http://www.lgt.com/">LGT</a> und ihr „treuer“  Mitarbeiter Heinrich Kieber, der jetzt gemäß verschiedener  Boulevardblätter, vom BND mit einer <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,537284,00.html">neuen Identität</a> ausgestattet und um 4,6 Millionen Euro reicher, sein Leben in Australien genießt. Oder Goldman Sachs, die vor  kurzem noch von Staatshilfen gestützt werden mussten, aber jetzt wieder  horrende Boni ausschütten, während tausende von Amerikanern ihre Häuser  verloren haben und in Zeltsiedlungen leben müssen. Manchmal fragt man  sich doch ernsthaft, wie eine Bank es in diesen Zeiten anstellen will,  das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Platte Reklame à la &#8220;Jetzt  neu &#8211; kostenloses Girokonto!&#8221; reichen da keineswegs!</p>
<p><span id="more-2562"></span>Das  letzte Mal, als ich eine Bank von innen gesehen habe, war als ich  Dollar und mexikanische Peso für meinen Trip nach Kalifornien und  Tijuana benötigte. Gerade junge Leute treten heute eigentlich nur noch  über ihren Online-Banking Account mit ihrer Bank in Kontakt. Vielleicht  gibt es dann bei besseren Kunden noch einmal im Jahr eine maschinell  unterschriebene Weihnachtskarte. Vor allem den großen Kreditinstituten  fällt es extrem schwer, eine persönliche Beziehung zur Kundschaft  aufzubauen, dabei ist der Bezug zu echten Menschen hinter einem  Unternehmen das Wertvollste in der Kunde-Marke-Beziehung.</p>
<p>Es  gibt aber durchaus Beispiele von Instituten, die es verstanden haben,  mit ihren Kunden auf Augenhöhe zu kommunizieren und ihnen mehr zu geben,  als nur den Standardinhalt wie Kalender und Weihnachtskarten. Sie haben  es geschafft, eine Vertrauensbasis zu ihnen aufzubauen. Dazu muss man  nicht nur erkennen, dass es einen anderen Ton im Umgang braucht oder  einen anderen Kanal, als die Standard-Pressemitteilung per Post, sondern  vor allem andere Inhalte &#8211; gute Stories, wie man im Word of Mouth  Marketing sagen würde. Etwas, das der Rede wert ist, und wovon was man  seinen Freunden am Wochenende erzählen kann.</p>
<p>Tatsächlich  gibt es Institute, die das geschafft haben. Leider kommt unser immer  noch <a href="../2009/09/25/young-free-alberta-banken-entdecken-botschafter-marketing/">meistzitiertes  Beispiel</a> nicht aus heimischen Gefilden, sondern aus Kanada: Die  WoM-Kampagne „<a href="http://www.youngfreealberta.com/">Young &amp;  Free Alberta</a>“ der Servus Credit Union. Hier wird jährlich ein  Markenbotschafter aus der Konsumentenschicht der 17 bis 25jährigen  ausgewählt, der mittels Blogbeiträgen, Videos und öffentlicher  Auftritte, die Credit Union diesem Kundensegment näherbringen soll. Das  hilft nicht nur dem Image und verbessert die Kommunikation mit der  jungen Zielgruppe, sondern hat auch spürbare Auswirkungen auf die  Neukundenquote: mittlerweile über 3500 neue Konten pro Jahr, nur aus  diesem Kundensegment!</p>
<p>Nun wagen auch Deutsche Banken  erste Gehversuche in diese Richtung. Das Problem der Finanzbranche ist  aber, dass Konten, Lebensversicherungen und ähnliche Produkte über etwa  so viel Sexappeal verfügen wie eine Plastiktüte. Da hilft nur eine gute  Story. Bei der Tüte kann man einen Totenkopf draufdrucken und noch St.  Pauli drunter schreiben und schon birgt die Tasche ein gewisses Image.  So einfach verhält es sich bei den Banken leider nicht.</p>
<p>Die  Berliner Sparkasse beispielsweise geht hier in die richtige Richtung.  Bei der Kampagne <a href="http://www.berliner-sparkasse.de/module/events_und_aktionen/giro_challenge2010/index.php">Giro  Challenge 2010</a> konnten Kandidaten selbstgedrehte Videos auf die  zugehörige  <a href="http://www.facebook.com/pages/Berliner-Sparkasse/379185083272">Facebook  Page</a> laden, aus denen dann eine Promi-Jury &#8211; darunter  Ex-MTV-Moderatorin <a href="http://www.anastasia-z.de/">Anastasia</a> &#8211;  vier Finalisten ausgewählt hat. Diese bereisen jetzt, ausgestattet mit  dem „Sparkasse Reisepaket Gold“ und 5000 Euro Guthaben auf ihrem  Sparkassen-Girokonto, die Städte Madrid, Marakesch, Reykjavik und  Istanbul und müssen dabei verschiedene, mehr oder weniger schwierige  Aufgaben meistern, wie etwa landestypische Kleidung kaufen oder eine  Fahrkarte für den dortigen Nahverkehr lösen. Ziel dieser Aktion ist es  in erster Linie das „Reisepaket Gold“ sowie das „Sparkassen-Girokonto“  zu promoten, aber auch das leicht angestaubte Image der Bank endlich  abzustreifen und sich in einem neuen, coolen Look zu präsentieren.</p>
<p>Auch  andere Sparkassen haben bereits Social Media für sich entdeckt. Sehr  beliebt sind hier vor allem Blogs. Damit wollen sich die Sparkassen vor  allem einen persönlicheren Anstrich verleihen und erste Schritte im  Austausch mit den Kunden auf Augenhöhe wagen. Einige dieser Blogs sind  gut gelungen, wie der <a id="zy7q" title="Weblog der Sparkasse Nürnberg" href="http://www.s-magazin.de/wordpress/">Weblog der Sparkasse  Nürnberg</a>. Auf dem schreiben verschiedene Mitarbeiter, Azubis oder  Anlageberater, regelmäßig über ihren Arbeitsalltag, neue Aktionen oder  Anlagetipps. Die Themen sind aber etwas zu breit gefasst &#8211; spätestens  seit den &#8220;Gymnastikübungen fürs Büro&#8221;. Dafür kann ich mir auch den <a id="f41g" title="Aktivblog" href="http://www.aktivblog.de/">Aktivblog</a> durchlesen. Die Bank sollte sich persönlicher zeigen und eventuell  versuchen Finanzfragen auf einfache Weise zu erklären &#8211; auf Augenhöhe  eben. Hier hat sich die Sparkasse Köln-Bonn mit ihrem <a id="n0wp" title="Azubi-Blog" href="http://azubi-gs.sparkasse-koelnbonn.de/">Azubi-Blog</a> besser fokussiert: sie spricht  Interessenten für eine Bankausbildung an, und wirbt gleichzeitig für  sich als Arbeitgeber. Wie man es nicht macht zeigt die Kreissparkasse  Augsburg mit ihrem <a id="mo1-" title="Baustellen-Blog" href="http://martin-luther-platz.de/">Baustellen-Blog</a>: dort können User auf vielen  Bildern den Neubau des Hauptsitzes mitverfolgen. Vielleicht zu  empfehlen für angehende Architekten&#8230;</p>
<p>Es bleibt aber  selten allein beim Bloggen: Mittlerweile sind eigentlich alle größeren  Banken auf Community Chanels wie YouTube, Twitter oder Flickr präsent.  Die <a href="http://www.db.com/index.htm">Deutsche Bank</a> beispielsweise twittert, youtubet und flickrt fleißig über verschiedene <a href="http://www.db.com/de/content/company/social_media.htm">Profile</a> und hält somit ihre Follower und Friends täglich über die neusten  Entwicklungen auf dem Finanzmarkt auf dem Laufenden. Sie nutzt die  Kanäle um zu informieren und zu werben. Dem eigentlichen Sinn und Zweck  der Social Media-Kanäle, dem Austausch mit den Kunden, verschließt sie  sich jedoch noch immer. Andere Großbanken verweigern sich diesen Kanälen  auch ganz: die <a id="ar8v" title="Commerzbank" href="http://www.commerzbank.de/">Commerzbank</a> hat überhaupt keine offizielle  Facebook Page, nur ein paar vereinzelte Gruppen und Seiten mit kaum  nennenswerten Mitgliederzahlen, wobei die größte die Fanseite die der <a id="gcvd" title="Commerbank Arena" href="http://www.facebook.com/#%21/CommerzbankArena">Commerbank Arena</a> ist, mit 341 Fans.</p>
<p>Was  mich betrifft, so bin ich auch hier in Deutschland meiner alten  Schweizer Bank treu geblieben, ich habe jedoch auch noch ein Konto bei  der Berliner Sparkasse eröffnet. Nicht weil ich ihr Image so toll finde,  oder vom Online Banking so überzeugt bin. Nein! Meine Entscheidung  hatte den einfachen Grund, dass bei mir gegenüber eine Filiale  angesiedelt ist und ich somit nicht großartig herumirren musste, bis ich  eine neue Bank gefunden hatte. Denn auch so kann man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0XHkWk7G0E8">Nähe zum Kunden</a> demonstrieren!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2016" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/05/3557892797_0dff66db6c.jpg" alt="Wolkenkratzer" width="500" height="375" /></p>
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		<title>Vanille, Stracciatella oder Zimt? &#8211; Gut getwittert ist halb gewonnen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 10:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[creme brulee]]></category>
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Wer zuerst kommt, malt zuerst! &#8211; war gestern, heutzutage heißt es eher:  
Wer zuerst twittert, verkauft zuerst!
Und dies gilt nicht nur für große Unternehmen, die in Zeiten des Web 2.0 langsam begreifen, dass auch ein Mikroblog, wie Twitter, ein lohnenswerter Teil des modernen Marketing-Mixes sein kann. Gerade Kleinunternehmer profitieren zunehmend vom allgemeinen Interesse an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><em>Wer zuerst kommt, malt zuerst!</em> &#8211; war gestern, heutzutage heißt es eher: <strong> </strong></p>
<p><strong>Wer zuerst twittert, verkauft zuerst!</strong></p>
<p>Und dies gilt nicht nur für große Unternehmen, die in Zeiten des Web 2.0 langsam begreifen, dass auch ein Mikroblog, wie Twitter, ein lohnenswerter Teil des modernen Marketing-Mixes sein kann. Gerade Kleinunternehmer profitieren zunehmend vom allgemeinen Interesse an maximal 140 Zeichen langen Kurznachrichten. Für jeden sichtbar, kostenlos und äußerst effektiv &#8211; so sehen Menschen, wie Curtis Kimball aus San Francisco, die Vorteile des &#8220;twitterns&#8221;.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://data5.blog.de/media/836/3712836_8ebc81782d_m.jpeg" alt="Quelle: bigtrends.blog.de" width="280" height="210" /><p class="wp-caption-text">Quelle: bigtrends.blog.de</p></div>
<p>Dieser verkauft seit einiger Zeit Crème Brûlée in den belebten Straßen der kalifornischen Großstadt. Regelmäßig postete er daraufhin bei Twitter wo er am nächsten Tag zu finden sei und welche Geschmacksrichtungen im Angebot wären. Inzwischen verfolgen 5400 Freunde des süßen Geschmacks seine Tweets. Seinen Job als Tischler hat er aufgegeben, um sich voll und ganz dem Geschäft mit der französischen Süßspeise zu widmen. Alles dank Twitter:</p>
<blockquote><p>I would love to say that I just had a really good idea and strategy, but Twitter  has been pretty essential to my success.</p></blockquote>
<p>Vielfach wird in amerikanischen Kleinunternehmen getwittert, was die Tasten hergeben. Sushi Restaurants preisen den Fisch des Tages, Lieferanten empfehlen ihre unschlagbaren Lieferzeiten und Antiquitätshäuser berichten von neu eingetroffenen Barock-Sesseln, in denen schon Kaiser Leopold I. aus dem Habsburger Geschlecht das ein oder andere mal eingenickt ist.</p>
<p>Twitter your life? Kalter Kaffee!</p>
<p><strong>Twitter your business!</strong> ist der neue, im Vorgarten grasende Goldesel&#8230;</p>
<h6 class="mceTemp">
<dt class="wp-caption-dt"> </dt>
</h6>
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