Wer schreibt denn heute noch E-Mails? – Social Media Workshop mit smaboo bei Scout24
Veröffentlicht von Christoph Magnussen um 22:46 Uhr

An jeder Ecke wird heute über Social Media, Botschafter-Marketing, Word of Mouth oder Marken Communities geredet. Mitreden kann scheinbar jeder, der einmal auf Spiegel Online den Netzwelt-Teil gelesen hat und weiß, dass Twitter KEIN Online-Tagebuch mit 140 Zeichen ist! Gut…aber was tun mit all dem Wissen? Wie kann man dafür sorgen, dass auch tatsächlich etwas passiert?
Die Scouties haben das ganz pragmatisch gelöst und einfach alle Mann (und Frau), von Auto- bis FriendScout24 zum gemeinsamen Social Web Day nach München eingeladen. Das großartige an so einem Tag ist, dass in kürzester Zeit alle auf den gleichen Wissensstand gebracht und so Berührungsängste mit den neuen Marketing-Formen abgebaut werden.
Hier ein paar Dinge, die man sich von Scout24 für den eigenen Workshop Tag abschauen kann:
1. Social Web Guide
Nicht jeder ist der totale Web-Geek und ließt regelmäßig Blogs, Tweets oder die selbsternannte Web2.0 Zeitung Welt Kompakt. Also woher wissen, was draußen passiert? Für die 60 Teilnehmer des SMD gab es daher einen Guide, in dem die wichtigsten Tools (Facebook, YouTube, u.a.) erläutert und mit ein paar kurzen Do´s and Don´t`s versehen wurden. Natürlich kann und soll man nicht alles vorgeben und kontrollieren, aber ein paar Anhaltspunkte sind gut, um die Anfangshemmnisse abzubauen.
2. Interne Experten
In jeder Firma gibt es kleinere Gruppen („ja, ja – so ein paar Jungs aus dem Service twittern privat den ganzen Tag!“), die schon weiter sind als der Rest. Genau die sollten an so einem Tag dabei sein, denn sie können aus eigener Erfahrung berichten, was wiederum dem Rest zeigt – „so schwer kann es gar nicht sein“.
3. Raum für viel Diskussion
Das Schöne an internen Workshop Tagen: Man ist unter sich. Wer offenbart schon gerne an Konferenzen seine Unwissenheit über Social Media („Wie du bist nicht auf Facebook??? – Hallo?“). Das Gute an internen Tagen sind die Diskussionen untereinander und das war bei Scout echt klasse.
4. Externe Experten
Zu den externen Experten an dem Tag gehörte neben Prof. Marc Drüner von Trommsdorff, auch meine Wenigkeit (ein klein wenig Eigenwerbung muss gestattet sein
. Jeder von uns hat einen eigenen Vortrag gehalten und sich dann spontan für eine Podiumsdiskussion zur Verfügung gestellt. Durch externe Experten können neue Ideen eingebracht oder erste Ansätze direkt in der großen Runde andiskutiert werden. Dabei lohnt es sich später kleinere Gruppen zu bilden, die die Ergebnisse erarbeiten und am Ende für alle festhalten.

- Botschafter-Marketing Experten müssen übrigens so aussehen – das ist unsere Uniform
5. Vernetzen, Networken, Rumspinnnen
Jede gute Veranstaltung ist natürlich zum „Souscheleisen“. Aber egal wie viel darüber geschmunzelt wird, es ist wirklich sehr förderlich, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und seine Leute dazu zu animieren sich auszutauschen. Am besten geht das beim gemeinsamen Bierchen oder Essen. Schließlich kennt man noch nicht alle Kollegen und möchte die Experten auch in etwas kleinerer Runde befragen.
Eigentlich gar nicht so schwer, aber auch das muss in die Hand genommen und geplant werden. Ich plädiere dafür, so etwas auch aus der Geschäftsleitung heraus zu fördern, sonst lässt man als Verantwortlicher Wissen in seiner Firma brachliegen und das ist heutzutage unverantwortlich.
Daumen hoch Scouties, das war eine gute Veranstaltung. Bis zur nächsten Runde