Vor 152 Jahren erreichte die erste Weltwirtschaftskrise ihren Höhepunkt. Die Menschen in den USA suchten nach verlässlichen Werten und fanden sie im Gold. Auch Leland Standford, ein Anwalt aus New York, suchte sein Glück im Westen des Landes. Er schürfte allerdings kein Gold, sondern verkaufte die Werkzeuge dazu.

Um mehr Kunden zu gewinnen, verbreitete er im wirtschaftlich ausgedörrten New York gezielt die Botschaft, im Westen läge das Gold auf der Strasse. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Zehntausende Menschen strömten daraufhin in das bisher nur dünn besiedelte Kalifornien. Aus den ersten Goldfunden entstand ein Goldrausch.

Das mit dem Handelsgeschäft verdiente Geld investierte Stanford in die Gründung einer Eisenbahn, mit der noch mehr Menschen noch schneller in das verheißungsvolle Land reisen konnten. Er wurde einer der reichsten Männer seiner Zeit.