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	<description>Wir bieten Coaching, Workshops und ein Online-Seminar für Botschafter-Marketing</description>
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		<title>Die besten Social Media Kampagnen aller Zeiten: Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 07:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Göldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeideen]]></category>
		<category><![CDATA[Word of Mouth - Marketing]]></category>
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Nachdem wir in unserem letzten Beitrag über eines der wohl größten Fiaskos des Web 2.0 berichtet haben, wollen wir uns nun wieder der Sonnenseite des Social Media zuwenden und den Kampagnen huldigen, die sich mit Fug und Recht einen Platz in der „ smaboo  - Hall of Fame“ verdient haben.
The Man your man could smell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nachdem wir in unserem letzten Beitrag über eines der wohl größten Fiaskos des Web 2.0 berichtet haben, wollen wir uns nun wieder der Sonnenseite des Social Media zuwenden und den Kampagnen huldigen, die sich mit Fug und Recht einen Platz in der „ smaboo  - Hall of Fame“ verdient haben.<span id="more-3703"></span></p>
<p><strong>The Man your man could smell like</strong></p>
<p>Die meisten von uns haben wohl schon die Bekanntschaft mit diesem „Sahneschnittchen“ gemacht: <strong>Isaiah Mustafa</strong>, oder besser bekannt als der <a href="http://www.youtube.com/user/OldSpice" target="_blank">„Old Spice – Mann“</a>. Er ist das Gesicht einer neuen viralen Kampagne des Pflegeartikelherstellers für Männer (seit 1990 übrigens ein Teil des P&amp;G Markenimperiums) und hat mit seinen unfassbar gut gemachten Videos schon für einiges an Wirbel gesorgt.</p>
<p>Das erste der mittlerweile <a href="http://www.youtube.com/user/OldSpice" target="_blank">18</a><a href="http://www.youtube.com/user/OldSpice" target="_blank">6 (!) viralen Videos</a> war dazu bestimmt, den Werbeträger zu einem Traummann zu stilisieren, der neben einem Körper, der sogar Adonis vor Neid erblassen lassen würde, auch noch eine Reihe weiterer positiver Eigenschaften (handwerklich begabt, romantisch veranlagt, humorvoll, blablabla&#8230;) auf sich vereint – das Ganze natürlich gewürzt mit einer ordentlichen Portion Selbstironie. Tenor: „Dein Mann ist zwar nicht so toll wie ich, aber er könnte zumindest so riechen wie ich.“.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="555" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="555" height="334" src="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Clip schlug ein wie eine Bombe. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Upload konnte das Filmchen bereits <a href="http://socialfresh.com/old-spice-viral-videos/" target="_blank">6,7 Mio. Views verzeichnen, die nach weiteren 12 Stunden auf sage und schreibe 23 Mio. anwuchsen</a>. Das war aber noch nicht alles! Fans und Follower konnten zudem in den drei darauffolgenden Tagen Fragen und Kommentare posten, auf die der Old Spice Man dann per Videobotschaft antwortete. Auch ein Follow-up Video genannt „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=uLTIowBF0kE" target="_blank">The Return of the man your man could smell like“</a> ließ nicht lange auf sich warten. Hier einmal ein paar Grafiken zur Veranschaulichung:</p>
<div id="attachment_3704" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3704" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/08/old-spice-stat-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Mashable</p></div>
<p>Damit ist der Old Spice Man noch erfolgreicher als Obamas Siegerrede, der Schuhwurf nach Präsident Bush und Susan Boyle (die Opern singende Hausfrau aus Schottland). Wieden + Kennedy (die verantwortliche Agentur) haben damit nicht nur einer schnarchigen Altherren-Marke wieder neues Leben eingehaucht, sie haben auch ganz neue Maßstäbe in Sachen Social Media und Viral Marketing gesetzt.</p>
<p>Aber auch in Deutschland hat man schon die eine oder andere gute Online-Kampagne ins Leben gerufen, wie folgendes Beispiel zeigt:</p>
<p><strong>Pons‘ „Oldie, but goldie“-Kampagne</strong></p>
<p>Um ihr neues <a href="http://de.pons.eu/" target="_blank">Übersetzungs- und Sprachportal</a> zu promoten entschied man sich bei Pons dazu, den top 100 Bloggern im deutschsprachigen Raum ein individualisiertes Anschreiben zuzuschicken. Gleichzeitig erhielten sie zudem per Post (also offline) ein „Schulheft“ zugesandt, in welchem ihre Artikel auf Rechtschreibung und Grammatik hin überprüft und korrigiert wurden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 446px"><img title="Pons Oldie but goldie" src="http://www.ethority.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/Pons.jpg" alt="" width="436" height="291" /><p class="wp-caption-text">Quelle: ethority</p></div>
<p>Darüber hinaus erhielten oben genannte Adressaten auch einen individuellen Testzugang, sowie Hintergrundinformationen zu Pons‘ neuem Angebot, sollten sie darüber berichten wollen. Eine wirklich nett gemachte WoM-Aktion, die nicht nur online und Offline-Elemente gut miteinander verbindet, sondern auch gekonnt nostalgische Effekte &#8211; Erinnerungen an die eigene Schulzeit &#8211; für sich zu nutzen weiß.</p>
<p>Cleveres Konzept + gelungene Umsetzung = Note 1 (mit Fleißsternchen!)</p>
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		<title>Wie man Facebook-Superfans in Markenbotschafter verwandelt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Botschafter]]></category>
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Letztens habe ich einen sehr interessanten Blogbeitrag von Aliza Sherman von Cybergrrl, Inc. gelesen, der das Konzept des Markenbotschafters sehr gut erklärt und gleichzeitig eine Möglichkeit aufzeigt, wie man begeisterte Fans zu Markenbotschaftern machen kann.
Hierzu teilt sie den Prozess, den ein Konsument durchläuft, wenn er vom potenziellen Kunden zum Superfan wird, in sieben Phasen ein: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Letztens habe ich <a href="http://webworkerdaily.com/2010/05/19/how-to-convert-your-facebook-superfans-into-brand-ambassadors/" target="_blank">einen sehr interessanten Blogbeitrag</a> von Aliza Sherman von <a href="http://www.cybergrrl.com/" target="_blank">Cybergrrl, Inc</a>. gelesen, der das Konzept des Markenbotschafters sehr gut erklärt und gleichzeitig eine Möglichkeit aufzeigt, wie man begeisterte Fans zu Markenbotschaftern machen kann.</p>
<p>Hierzu teilt sie den Prozess, den ein Konsument durchläuft, wenn er vom potenziellen Kunden zum Superfan wird, in sieben Phasen ein: A<strong>ufmerksamkeit, Teilnahme, Interaktion, Leadership, Loyalität, Evangelist</strong> und <strong>Superfan</strong>. Aber warum werden Konsumenten zu Superfans?</p>
<p><span id="more-3716"></span></p>
<p>Es liegt schlichtweg in der Natur des Menschen, den Drang zu verspüren, Mitglied in einer Gruppe sein zu wollen. Menschen wollen Teil von etwas Größerem sein. Und wenn es nichts Vergleichbares gibt, dann muss man eben selbst „Hand anlegen“. Oft ist geht dieser Prozess „schleichend“ vonstatten: Es fängt zunächst immer mit dem „Like-Button“ an. Potenzielle Superfans gehen allerdings schnell weiter und fangen an, Status-Updates ihrer Lieblingsmarke zu kommentieren, manchmal sogar täglich. Aber vielen ist das nicht genug, sie möchten gerne mehr sein, wissen aber nicht was und vor allem wie.</p>
<p>Hier liegt es nun am jeweiligen Marketing-Department, diese „Superfans“ zu identifizieren und in Markenbotschafter zu verwandeln. Der Term „Markenbotschafter“ wurde in jüngster Vergangenheit oft „missbraucht“ und mit „Multilevel-Marketing“ und „gekauften Fans“ gleichgesetzt. Dem ist nicht so – ganz und gar nicht! <a href="http://www.merriam-webster.com/">Merriam Webster</a> definiert einen Markenbotschafter wie folgt: „<em>ein autorisierter Repräsentant oder Übermittler oder ein inoffizieller Repräsentant.“</em> In diesem Zusammenhang ist das Konzept des „Markenbotschafters“ folgendermaßen zu verstehen: jemand, der öffentlich und positiv eine Marke repräsentiert und promotet. Es geht hier in keiner Weise darum, jemanden für seine Botschaftertätigkeit zu bezahlen, dies würde wohl auch eher einer bezahlten Sprecherposition gleichkommen. Ziel ist es vielmehr, eine Beziehung von gegenseitigem Nutzen zu generieren, die Passion der Fans zu nutzen und sie zu „richtigen“ Markenbotschaftern zu machen. Frau Sherman schlägt hierzu folgende Vorgehensweise vor:</p>
<ol>
<li>Superfans identifizieren.</li>
<li>Superfans öffentlich zu honorieren.</li>
<li>Sie persönlich dazu aufzufordern, einen Fragebogen auszufüllen, um herauszufinden, wer sie sind und was sie so tun.</li>
<li>Persönlich an sie herantreten und sie fragen, ob sie nicht Lust hätten, Markenbotschafter zu werden.</li>
<li>Markenbotschafter miteinbeziehen, um ihre Begeisterung noch zu verstärken.</li>
</ol>
<p>Hierbei gilt es natürlich Fingerspitzengefühl zu zeigen und genau über die die Dynamik von Social Media und WoM Bescheid zu wissen. Der respektvolle Umgang mit jedem einzelnen Botschafter ist deshalb umso wichtiger und absolute Voraussetzung für das Gelingen eines jeden Botschafterprogramms. Denn ehrlich: Die Marke selbst braucht sie viel mehr, als sie sie brauchen!</p>
<p>Natürlich kann man mit Markenbotschaftern in der Regel auch keinen „richtigen“ Vertrag abschließen -  außer wenn explizit vertiebstechnische Aufgaben übernimmt. Man kann jedoch versuchen, sie anderweitig an sich zu binden, etwa mit einem beiderseitigen Abkommen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentlemen%E2%80%99s_Agreement">Gentlemen&#8217;s Agreement</a>), das auf der einen Seite erklärt, was die Markenbotschafter für das Unternehmen tun können, und auf der anderen Seite klarstellt, wie die Marke ihre Botschafter dafür unterstützen wird. Monetäre Incentivierung sollte zwar nicht die Regel sein, jedoch kann es durchaus auch sinnvoll sein Markenbotschafter mit Geld zu entlohnen, vor allem dann, wenn ihnen durch ihr Amt Kosten entstehen, oder die Tätigkeit einen großen Teil ihrer Zeit in Anspruch nimmt (Coca Cola, die <a href="http://www.marketingpartner.de/wissen/fachbeitraege/fachbeitraege-archiv/20092010/?L=1&amp;tx_mininews_pi1[showUid]=739&amp;tx_mininews_pi1[pointer]=0&amp;cHash=a27268cb51">Credit Union</a> oder auch RedBull haben es vorgemacht).</p>
<p>Nachdem die sog. Superfans eingewilligt haben, Markenbotschafter zu werden, ist es wichtig, ihnen ein Gefühl zu vermitteln, etwas „Besonderes“ zu sein. Das ist nicht immer ganz einfach, ein erster guter Schritt wäre es allerdings, sie z.B. zu einer privaten Facebook-Gruppe einzuladen. Dies ist nicht nur ein hervorragendes Mittel um die „Exklusivität“ dieser Tätigkeit hervorzuheben, sondern auch noch sehr praktisch, wenn man mit den Markenbotschaftern direkt in Kontakt treten, sie über Neuerungen informieren, oder von geplanten Aktionen in Kenntnis setzen will.</p>
<p>Auch hier liegt die Schwierigkeit wieder im Detail: Eine Markenbotschafter-Kampagne ist selten eine On-Off-Geschichte. Wenn sich eine Marke oder ein Unternehmen dazu entscheidet, eine Botschafter-Kampagne zu starten, sollte dies immer Teil ihrer strategischen Planung sein. Denn alle Mühe und Arbeit kann schneller dahin sein, als einem lieb ist: Botschafter tun der Marke einen großen Gefallen, wollen aber auch entsprechend anerkannt werden. Sollte diese Anerkennung allerdings nicht im erwarteten Maße ausfallen, kann sich die Begeisterung der ehemals glühenden Fans schnell ins Gegenteil verkehren – und das dürfte wohl niemand wollen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“What’s the worst that could happen?”: Dr Pepper’s Facebook – Super GAU</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Göldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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Nach Skittles und Pizzahut hat es nun hat es auch die vermeintlichen Marketing-Vollprofis von Coca Cola erwischt. Die als viraler Gag aufgesetzte Kampagne unter dem Motto „Was kann dir Schlimmeres passieren?“ hat zwar für Aufsehen gesorgt, wenn auch nicht ganz so, wie es die Macher geplant hatten. Das Wort „Desaster“ dürfte das Gesamtergebnis wohl ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nach <a href="http://www.socialcustomer.com/2009/03/skittles-social-media-experiment.html">Skittles</a> und <a href="http://www.zdnet.com/blog/feeds/nine-worst-social-media-fails-of-2009-thus-far/1204?pg=7&amp;tag=mantle_skin;content">Pizzahut</a> hat es nun hat es auch die vermeintlichen Marketing-Vollprofis von Coca Cola erwischt. Die als viraler Gag aufgesetzte Kampagne unter dem Motto „Was kann dir Schlimmeres passieren?“ hat zwar für Aufsehen gesorgt, wenn auch nicht ganz so, wie es die Macher geplant hatten. Das Wort „Desaster“ dürfte das Gesamtergebnis wohl ganz gut umschreiben. Aber der Reihe nach.<span id="more-3697"></span></p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Um den Absatz für die süße Brause „<a href="http://www.facebook.com/DrPepper">Dr Pepper</a>“ im UK wieder ein wenig anzukurbeln, entschied man sich bei Coca Cola dazu, die Agentur „<a href="http://www.leanmeanfightingmachine.co.uk/">Lean Mean Fighting Machine</a>“ mit der Konzeption einer Facebook-Kampagne zu beauftragen. Der Name ist hier übrigens durchaus als Arbeitstitel zu verstehen. LMFM habe sich nicht zuletzt mit mehreren nicht ganz geschmackssicheren Aktionen einen äußerst zweifelhaften Ruf in der Branche erarbeitet und sind für ihre drastischen Guerilla-Methoden berühmt-berüchtigt. Ein Beispiel hierfür ist etwa die Verbreitung eines manipulierten <a href="http://www.leanmeanfightingmachine.co.uk/work/speechbreaker">Videos</a>, in dem Premierminister Cameron das C-Wort benutzt – nicht sonderlich einfallsreich, aber durchaus wirkungsvoll und anscheinend ganz nach dem Geschmack es zuständigen Marketing-Managers bei Coke. Dieser zeichnete dann auch (wohl in einem Zustand geistiger Umnachtung) oben genanntes Projekt ab und gab den Startschuss für das dazugehörige Facebook-Gewinnspiel „Dr Pepper Status Takeover“. Dr Pepper-Fans konnten hierbei jede Woche 1.000 Pfund gewinnen, allerdings nur wenn sie eine Applikation auf ihrem Profil zu installieren, welche dann unter ihrem Namen „lustige“ Statusupdates veröffentlichen sollte, wie etwa „Habe heute für 1 Pfund am Finger eines Freundes gelutscht.“ oder „Was ist so schlimm daran, in die Dusche zu pinkeln?“. Allein die Tatsache, dass hier ein Getränk mit Urin in Verbindung gebracht wird, könnte schon darauf schließen lassen, dass man hier wohl nicht ganz bis zu Ende gedacht hat, aber es sollte noch schlimmer kommen:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Skandal</strong></p>
<p>Wie viel ist die Würde eines Menschen wert? Bei einigen wohl deutlich weniger als 1000 Pfund. So auch bei einem vierzehnjährigen Mädchen aus Edinburgh, die sich von ihrer Teilnahme wahrscheinlich ein kleines Extra-Taschengeld versprochen hatte. Und so nahm das Unglück seinen Lauf, bis zu jenem verhängnisvollen Tag an dem unter ihrem Namen die Statusmeldung „Habe gerade den Porno „Zwei Mädchen, eine Tasse“ gesehen und dabei Hunger bekommen“. Jeder, der jetzt nur Bahnhof versteht, sei an dieser Stelle eindringlich davor gewarnt, besagtes Video auf eigene Faust zu googeln. Alle die trotzdem wissen wollen, worum es geht, können gerne die entschärfte Variante wählen und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2_Girls_1_Cup">Wikipedia</a> konsultieren (ja, es hat sich wirklich jemand die Mühe gemacht!).</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3698" title="drpepperfacebook" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/07/drpepperfacebook-271x300.jpg" alt="" width="271" height="300" /></p>
<p>Auch jenes Mädchen war wohl noch nicht mit der Materie vertraut und wollte herausfinden, was es mit ihrem Statusupdate auf sich hatte. Dieses Vorhaben scheiterte zwar (Gott sei Dank!) an der browserinternen Kindersicherung, jedoch rief es auch ihre Mutter auf den Plan, welche, geschockt von dieser Geschmacklosigkeit, die zuständige Marketing-Abteilung kontaktierte und sich bitterlichst beschwerte. Dort zeigte man sich zwar betroffen, wenn auch relativ unbeeindruckt und bot als Entschädigung eine Hotelübernachtung und Musical-Karten für ein Wochenende in London an. Diese Offerte machte die Sache allerdings nur noch schlimmer, da sich die besorgte Mutter nicht nur missverstanden, sondern auch verschaukelt vorkam – schließlich wohnte sie ja im 540 km entfernten Edinburgh! Diesem Frust machte sie sich dann auch auf der äußerst populären Plattform <a href="http://www.mumsnet.com/Talk/_chat/1003998-Need-help-with-a-very-sensitive-complaint-against-a-massive">Mumsnet</a> Luft und berichtete zornentbrannt von ihren Erlebnissen. Dort entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit ein regelrechtes Lauffeuer: Tausende Besucher lasen und kommentierten ihren Thread, gaben Rechtstipps und bekundeten ihr Mitleid. Auch die Presse wurde schnell auf diesen Skandal aufmerksam und fing an darüber zu berichten – mit fatalen Folgen! Coca Cola wurde nicht nur als ein Haufen gewissenloser Sittenstrolche dargestellt, sie waren auch dazu gezwungen, die gesamte Kampagne abzubrechen. Ganz zu schweigen von dem erlittenen Imageschaden, dessen Folgen bis auf Weiteres noch nicht abzusehen sind.</p>
<p><strong>Und die Moral von der Geschicht‘</strong></p>
<p>Was hätte man also besser machen können? Zunächst einmal wäre sicherlich die Benutzung des gesunden Menschenverstandes nicht von Nachteil gewesen: Macht es wirklich Sinn, ein Produkt mit solch einer zweideutigen und grenzwertigen Brand-Identity zu belegen? Ist es wirklich vertretbar, Inhalte mit pornografischer Referenz auf einer Plattform wie Facebook zu verbreiten, wo man das (wirkliche!) Alter der Teilnehmer so gut wie nicht feststellen kann? Wohl kaum. Auch das Verhalten der zuständigen Marketing-Leute ist nur äußerst schwer nachzuvollziehen und ein klassisches Beispiel dafür, wie man NICHT mit Kundenbeschwerden umgehen sollte. Besorgte Eltern mit 08/15-Geschenken bestechen zu wollen, ist nicht nur dumm, sondern auch grob fahrlässig! Hoffen wir einmal, dass man daraus gelernt hat und beim nächsten Mal wieder ein bisschen mitdenkt.</p>
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		<title>Krieg der Marken „Spezial“: Red Bull gegen die restliche Getränkeindustrie</title>
		<link>http://www.smaboo.de/2010/07/29/krieg-der-marken-%e2%80%9espezial%e2%80%9c-red-bull-gegen-die-restliche-getrankeindustrie/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Magnussen</dc:creator>
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Es war einmal im Jahre 1982, ein kleiner Marketing-Angestellter geht im Auftrag seines Arbeitgebers Blendax auf eine Geschäftsreise nach Thailand. Dort entdeckt dort ein merkwürdiges Tonikum &#8211; genannt Krating Daeng (dt. roter Bulle) – welches Fabrikarbeiter trinken, um während ihrer Schicht wach zu bleiben. Er probiert ebenfalls davon und ist begeistert. Schnell fast er den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Es war einmal im Jahre 1982, ein kleiner Marketing-Angestellter geht im Auftrag seines Arbeitgebers Blendax auf eine Geschäftsreise nach Thailand. Dort entdeckt dort ein merkwürdiges Tonikum &#8211; genannt Krating Daeng (dt. roter Bulle) – welches Fabrikarbeiter trinken, um während ihrer Schicht wach zu bleiben. Er probiert ebenfalls davon und ist begeistert. Schnell fast er den Entschluss, dieses Getränk mit in seine Heimat zu nehmen und dort zu vertreiben. Die Idee zu <a href="http://www.redbull.de/" target="_blank">Red Bull</a> war geboren.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3674" title="Red_Bull" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/07/Red_Bull-300x145.png" alt="" width="300" height="145" /></p>
<p><span id="more-3671"></span>So ungewöhnlich seine „Geburt“, so ungewöhnlich ist auch seine Marketing- und Distributionsstrategie. Zunächst einmal galt es allerdings, die notwendige Zulassung zu erhalten – nicht ganz einfach, zumal die ersten Marktforschungsergebnisse niederschmetternd waren: 50 Prozent der Befragten befanden das das Getränk für „eklig“ und seine neongelbe Farbe für „unappetitlich“. Die anderen 50 Prozent waren begeistert – genügend für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Mateschitz" target="_blank">Dietrich Mateschitz</a>, um das das Projekt „Red Bull“ weiterzuverfolgen. Nach einem langwierigen Kampf mit den österreichischen Behörden konnte er schließlich im Jahre 1987 anfangen, die ersten Dosen verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt war Red Bull der einzige Energydrink auf dem Markt und wurde deshalb auch äußerst kritisch beäugt. Bars und Clubs weigerten sich sogar, das Getränk in ihr Sortiment aufzunehmen („zu medizinisch“), weshalb es zunächst nur in Tankstellen angeboten wurde.</p>
<p>Trotz dieses schwierigen Starts gab Mateschitz nicht auf und entschied sich dazu, aus der Not eine Tugend zu machen: Red Bull sollte nicht über den Großhandel erhältlich sein, sondern nur über ein exklusives Distributionsnetzwerk vertrieben werden. Anstatt aber Getränkegroßmärkte und Kaufhausketten zu kontaktieren, setzte die Red Bull Salesforce ganz auf Word of Mouth und nahmen ausschließlich Verbindung zu exklusiven Clubs und Bars auf, wo sie bekannte Meinungsführer wie DJs, Barkeeper oder andere Trendsetter ansprachen. Diesen übergaben sie dann Kostproben und andere Merchandise-Artikel, um eine höhere Markensichtbarkeit zu erlangen.</p>
<p>Dieser Exklusivitätsanspruch ging sogar soweit, dass Anfragen anderer Lokale und Bars, die nach Red Bulls Ermessen nicht „hip“ genug waren, abgelehnt wurden. Aber auch im Falle einer Absage seitens eines Clubs wusste Red Bull sich zu helfen: Man platzierte einfach leere Getränkedosen auf dem Tresen und in den Mülltonnen dieser Etablissements und hoffte somit, mittels der steigenden Kundennachfrage die Betreiber zu einem Einlenken zu bewegen.</p>
<p>Als Nächstes wurden dann POS aufgesucht, an denen Red Bulls Zielgruppe ebenfalls oft verkehrt, wie etwa Läden um Universitäten herum und Fitnessstudios. Aber auch hinsichtlich seiner Kommunikationsstrategie ging Red Bull ganz neue Wege: Anstatt Städte mit uninspirierten Postern vollzukleistern und öde Fernsehspots zu senden, verschrieb man sich voll und ganz dem Buzz- und Word of Mouth-Marketing. Vor allem das Sponsoring von Jugendkultur- und Extremsport-Events und der systematische Aufbau eines „Mysteriums“ („Taurin wird aus Stierhoden gewonnen“, „Red Bull wirkt wie Ecstasy“) spielten hier eine besondere Rolle.38 Prozent des gesamten Umsatzes flossen so direkt in Sponsorentätigkeiten – ziemlich beachtlich!</p>
<p>Eine weitere Komponente in Red Bulls Marketing-Mix waren die Markenbotschafter und Student Brand-Managers. Erstere klapperten in ihren blau und silber lackierten Autos mit überdimensionaler Red Bull-Dose auf dem Dach bekannte „Hotspots“ wie LKW-Raststätten, Bürohäuser und Fitnessstudios ab und verteilten Gratisdosen an alle „die schnelle Energie brauchten“. Auch die studentischen Brand-Manager wurden mit einem ordentlichen Getränkelager ausgestattet, sei es um es an Kommilitonen zu verteilen, oder um Partys zu schmeißen. Im Gegenzug setzten sie sich dafür ein, Red Bull an ihrer Uni bekannter zu machen und übermittelten Marktforschungsdaten an ihren Sponsor.</p>
<p>Mag Red Bulls Marketing noch so ungewöhnlich sein, es schlug ein wie eine Bombe: Trotz aller, mehr oder weniger gelungen, Versuche der Getränkegiganten Cola, Pepsi und Co., Red Bull vom Energydrink-Thron zu schubsen, konnte ihr bis jetzt keiner das Wasser reichen: <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/364140/index.do" target="_blank">70 Prozent globaler Marktanteil</a> – das ist schon eine Menge Holz!</p>
<p><strong>Und auch hier sieht man wieder einmal, dass es nicht notwendigerweise einem riesigen Marketing-Budget bedarf, um eine Marke zu kreieren und es damit ganz nach oben zu schaffen. Oft reichen schon eine clevere Idee, ein starker Wille und etwas Mut, um ans Ziel zu kommen. Wer hätte das bitte gedacht, damals im Jahre 1982?</strong></p>
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		<title>Die besten Social Media Kampagnen aller Zeiten: Teil 1</title>
		<link>http://www.smaboo.de/2010/07/20/die-besten-social-media-kampagnen-aller-zeiten-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Göldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Blendtec]]></category>
		<category><![CDATA[comparethemarket.com]]></category>
		<category><![CDATA[dunkin donuts]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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Ob man nun wollte oder nicht, an dieser Meldung kam wohl niemand vorbei, der über eine halbwegs funktionierende Verbindung zur Außenwelt verfügt: „Lady Gaga ist offiziell die beliebteste (lebende!) Person im Social Web.“ Zunächst einmal Glückwunsch an Frau Gaga und ihr PR und Marketing-Team, sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet!
Spätestens jetzt sollte wohl auch der [...]]]></description>
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<p>Ob man nun wollte oder nicht, an dieser Meldung kam wohl niemand vorbei, der über eine halbwegs funktionierende Verbindung zur Außenwelt verfügt: <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:weltrekord-lady-gaga-hat-zehn-millionen-facebook-freunde/50138802.html" target="_blank">„Lady Gaga ist offiziell die beliebteste (lebende!) Person im Social Web.“</a> Zunächst einmal Glückwunsch an Frau Gaga und ihr PR und Marketing-Team, sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet!</p>
<p>Spätestens jetzt sollte wohl auch der letzte Refraktär erkannt haben, dass das Marketing der Zukunft nicht mehr in „Werbekontakten“, sondern in „Fans“ und „Followers“ rechnet. Die kommen allerdings nicht von allein, sondern sind immer das Produkt harter Arbeit. Aus diesem Anlass heraus haben wir uns deshalb dazu entschlossen, die besten Social Media Kampagnen der letzten Jahre an dieser Stelle einmal besonders zu würdigen:<span id="more-3664"></span></p>
<p><a href="https://www.dunkindonuts.com/" target="_blank">Dunkin‘ Donuts</a></p>
<p>Die amerikanische Schmalzkringel-Manufaktur ist aktuell einer der ganz Großen im Social Web. 2009 glänzte sie mit zwei äußerst gut gemachten Kampagnen: <a href="http://www.dunkinrun.com/About/HowItWorks.aspx" target="_blank">„Dunkin‘ Run“</a> und <a href="http://www.facebook.com/DunkinDonuts" target="_blank">„Keep it Coolatta“</a>.</p>
<p>Bei ersterer Aktion handelt es sich um eine eigens kreierte Website, auf der sich Dunkin‘-Fans registrieren und mit gleichgesinnten Freunden in Kontakt treten können. Im Falle einer akuten Cholesterin- und Zucker-Unterversorung kann man so schnell online oder per iPhone App eine Nachricht an Kollegen, Freunde oder Kommilitonen schicken und fragen, ob sonst noch jemandem der Sinn nach süßem Backwerk steht. Donut-Liebhaber können somit nicht nur mit Freunden in Kontakt bleiben, sie machen aus der Kaffeepause auch noch ein regelrechtes Event und boosten nebenbei Dunkin’s Umsätze – wenn das mal keine „Win-win-Situation“ ist!  Aber es kommt noch besser: Die Bäckermeister aus Massachusetts haben noch einen draufgelegt und die Aktion „Keep it Coolatta“ ins Leben gerufen. Im Zuge dieser <a href="http://www.facebook.com/DunkinDonuts" target="_blank">Facebook-Kampagne</a> wurden Fans dazu aufgerufen, ein neues Profilfoto von sich zusammen mit einem „Coolatta“-Eiskaffee-Becher hochzuladen, und die Caption „#CoolattaGiveaway“ hinzuzufügen. Dunkin‘ veranstaltete im Anschluss daran eine Tombola, bei der die so identifizierten „Coolatta“-Trinker täglich Preise gewinnen konnten, wie etwa Getränkegutscheine, einen Flachbildfernseher oder ein iPhone. Auch hier muss man wieder neidlos anerkennen: Dunkin‘ hat alles richtig gemacht und ein dröge anmutendes Gewinnspiel in eine brillant konzipierte, virale Kampagne verwandelt. Thumbs up!</p>
<p><a href="http://www.blendtec.com/" target="_blank">Blendtec</a></p>
<p>Die meisten von uns sind wohl schon über eines der zahlreichen Youtube-Videos dieses Küchengeräteherstellers gestolpert. <a href="http://www.youtube.com/user/Blendtec" target="_blank">„Will it blend?“</a> ist hierbei die Frage, um die sich alles dreht und für deren Erforschung so manch iPhone schon sein Leben lassen musste. Was als kleine, witzig gemachte virale Kampagne anfing, ist schnell zu einem gewaltigen Hype angewachsen – allein das erste <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qg1ckCkm8YI" target="_blank">„iPhone-im-Mixer-Video“</a> wurde mittlerweile mehr als 8 Mio. Mal angesehen. Äußerst rekordverdächtig, aber es geht noch weiter: Blendtec ruft auch immer wieder seine Fanbase dazu auf, Vorschläge für neue „Experimente“ zu bringen (danke noch mal an alle, die für die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-KHFA6ZuFTE" target="_blank">Vuvuzela</a> gestimmt haben!) sowie eigene, selbst gedrehte Videos aus dem Heimlabor hochzuladen. Der Hype um die Mixer-Videos ist nach wie vor ungebremst, zumal Blendtec die Qualität der Videos nicht nur konstant hochhält (legendär: das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_S8sxpK4_iA" target="_blank">„iPhone 4 – Video“</a>), sondern auch eine rege Kommunikation zu ihren Fans pflegt. Ein wahrhaft gelungenes Projekt, das zeigt, dass auch kleine unbekannte Unternehmen, die auf den ersten Blick „langweilige“ Produkte vertreiben, enorm von Social Media profitieren können. Ein klares „Like“!</p>
<p><a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">Comparethemarket.com</a></p>
<p>Großartige Social Media Kampagnen müssen nicht notwendigerweise aus den USA kommen, auch in europäischen Gefilden ist man durchaus in der Lage etwas dergleichen auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel für solch eine gelungene Aktion ist die „Erdmännchen“-Kampagne von <a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">„Comparethemarket.com“</a>, eine Suchmaschine für Autoversicherungen aus dem Vereinigten Königreich. Hauptakteur dieser Kampagne war die russische Meerkatze „Aleksander Orlov“, die zunächst vor allem im TV in Erscheinung trat. Hier beschwerte er sich in mehreren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M0mXUC0cUPg" target="_blank">Spots</a> darüber, dass zunehmend mehr Leute auf der Suche nach comparethemarket.com (dt. vergleichedenmarkt.com) fälschlicherweise auf „seine“ Seite <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat.com</a> (dt. vergleichdieMeerkatze.com) gelangen, und dort nach billigen KFZ-Versicherungen suchen. Um diesem Treiben ein Ende zu setzen, hat er sich deshalb nun dazu entschlossen, diesen Irrtum aufzuklären: Wer Meerkatzen sucht, gehe bitte zu <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat.com</a>, und wer eine günstige Versicherung braucht, der möge bitte <a href="http://www.comparethemarket.com/" target="_blank">comparethemarket.com</a> aufsuchen! Der Spot für sich genommen, ist allein deshalb genial, da Aleksander, die Meerkatze aufgrund seines possierlichen Aussehens und seines lustigen Akzents schon einen enormen Sympathiewert aufweist. Aber auch der eingängige Jingle, sowie der Neologismus „Simples“ hielten in Windeseile Einzug in den britischen Alltag. Das war allerdings noch längst nicht alles! Neben der äußerst putzigen „Schwesterseite“ <a href="http://www.comparethemeerkat.com/" target="_blank">comparethemeerkat</a>, rief man auch eine eigene <a href="http://www.facebook.com/Comparethemeerkat" target="_blank">Facebook-Seite</a> und ein <a href="http://twitter.com/aleksandr_orlov" target="_blank">Twitter-Account</a> ins Leben, von dem aus Aleksander die Welt an seinem Alltag teilhaben lies und über aktuelle Ereignisse auf comparethemeerkat.com informierte. Innerhalb kürzester Zeit hatte er über 10.000 Follower und mehr als 300.000 Fans angesammelt – ganz schön stattlich für so ein kleines Äffchen. Viele dieser Fans waren sogar dermaßen begeistert, dass sie selbst anfingen, Bilder mit Aleksander zu verbreiten, z. B. in <a href="http://cdn.mashable.com/wp-content/uploads/2009/04/stephen-fry.png" target="_blank">Gesellschaft von Stephen Fry</a>, als dieser in einem Aufzug festsaß.</p>
<p>Zwar dürfte die Kampagne nicht ganz billig gewesen sein, man darf allerdings glauben, dass sie sich durchaus gelohnt hat. Laut comparethemarket.com wurde bereits drei Tage nach Kampagnenstart das Monatsziel für Kundenanfragen erreicht. Darüber hinaus konnte man ein Gesamtwachstum eingegangener Anfragen von 45% verbuchen, 90% mehr als in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Прекрасно, Александр!</p>
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		<title>Word of Mouth: So macht man’s richtig!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Word of Mouth - Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz]]></category>
		<category><![CDATA[CDBaby]]></category>
		<category><![CDATA[mite]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>

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Es gibt ja bekanntlich ziemlich viele Wege, die nach Rom führen, zu einer guten WoM-Kampagne führt meist nur einer: „anders“ sein.
Niemand wird sich die Mühe machen, freiwillig über ein Produkt zu berichten und Freunden davon zu erzählen, wenn es sich dabei um öde Standardware handelt. Der Klassiker hier sind natürlich die sog. „Low Involvement“-Güter, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3694" title="iStock_000002272367Medium" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000002272367Medium-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Es gibt ja bekanntlich ziemlich viele Wege, die nach Rom führen, zu einer guten WoM-Kampagne führt meist nur einer: „anders“ sein.<span id="more-3633"></span></p>
<p>Niemand wird sich die Mühe machen, freiwillig über ein Produkt zu berichten und Freunden davon zu erzählen, wenn es sich dabei um öde Standardware handelt. Der Klassiker hier sind natürlich die sog. „Low Involvement“-Güter, also Produkte zu denen man eine sehr geringe emotionale Bindung hat, wie z. B. eine Zahnbürste. Würde es mir als Konsument in den Sinn kommen, meinen Kollegen von meiner morgendlichen Mundhygiene zu berichten, einfach so, nur um der reinen Informationsübermittlung willen? Wohl kaum! Da müsste der Hersteller schon mit etwas mehr um die Ecke kommen, als öffentlich unschuldige Tomaten zu traktieren oder einen Mini-Vibrator einzubauen. Wie wäre es denn mit einer „intelligenten“ Zahnbürste, die mich mit Namen anspricht, mich an meinen Zahnarzttermin erinnert und die mich sofort darüber informiert, wenn sie ein neues Loch im Zahn entdeckt hat? So etwas wäre bestimmt der Rede wert, würde allerdings an der Ausführung und wohl auch an den horrenden Produktionskosten scheitern. Dass Word of Mouth aber keinesfalls immer teuer sein muss, zeigen die folgenden Beispiele:</p>
<p><strong>1. </strong><strong>CDBaby.com &#8211; witzig und provokativ!</strong></p>
<p>Hierbei handelt es sich um einen Onlineshop für Independent Music. Die meisten dort vertretenen Künstler sind so gut wie unbekannt und verfügen oft nicht einmal über einen Plattenvertrag. Das ist aber nicht weiter schlimm, da CDBaby ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Musik über ihre eigene Plattform zu vertreiben. So weit, so unspektakulär – was macht CDBaby aber, um dennoch aufzufallen und ins Gespräch zu kommen? Die Antwort liegt in ihrem Kommunikationsstil: Allein CDBabys Definition von „independent“ („<em>not having sold one&#8217;s life, career, and creative works over to a corporation“</em>) ist für sich genommen schon etwas Besonderes, ihre Mitarbeiter haben aber auch großes komödiantisches Talent bei der Formulierung der Email zur Auslieferungsbestätigung bewiesen:</p>
<p><em>“Your CD has been gently taken from our CD Baby shelves with sterilized<br />
contamination-free gloves and placed onto a satin pillow.<br />
A team of 50 employees inspected your CD and polished it to make sure<br />
it was in the best possible condition before mailing.<br />
Our packing specialist from Japan lit a candle and a hush fell over<br />
the crowd as he put your CD into the finest gold-lined box that money<br />
can buy.<br />
We all had a wonderful celebration afterwards and the whole party<br />
marched down the street to the post office where the entire town of<br />
Portland waved &#8220;Bon Voyage!&#8221; to your package, on its way to you, in<br />
our private CD Baby jet on this day, June 2, 2010.<br />
We hope you had a wonderful time shopping at CD Baby. In<br />
commemoration, we have placed your picture on our wall as &#8220;Customer of<br />
the Year.&#8221; We&#8217;re all exhausted but can&#8217;t wait for you to come back to<br />
<a href="http://cdbaby.com/" target="_blank">CDBABY.COM</a>!!”</em></p>
<p>Einfach großartig, oder? Anstatt den drögen Amazon Standardtext à la „Ihre Ware hat unser Lager verlassen“ zu verschicken, hat man hier das (virale)Potenzial einer solchen Meldung erkannt und erfolgreich genutzt. Die meisten Empfänger fanden diese Email nämlich so gut, dass sie sie kurzerhand an Freunde und Kollegen weitergeleitet und somit CDBaby gleichzeitig zu kostenloser Werbung verholfen haben. Ein Paradebeispiel für gelungenes Viral Marketing!</p>
<p>Aber auch hierzulande ist man nicht auf den Kopf gefallen, wie der folgende Fall zeigt:</p>
<p><strong>2. M</strong><strong>ite – charmant und von entwaffnender Bescheidenheit!</strong></p>
<p>Die Berliner Firma von <a href="http://twitter.com/smunz" target="_blank">Sebastian Munz</a> und <a href="http://julia-soergel.de/" target="_blank">Julia Soergel</a> betreibt einen Online Zeiterfassungsservice für Teams und Freiberufler. Hiermit kann man nicht nur seine eigene Arbeitszeit tracken, sondern auch sehen, wer wann an welchem Projekt wie lange gearbeitet hat. Ziemlich praktisch (vor allem wenn’s an die Abrechnung geht) – aber ist das wirklich der Rede wert? Ja! Denn auch hier verschickt man Mails, deren Inhalt zum Weiterleiten einlädt – sogar, wenn es sich um eine Kündigungsbestätigung handelt!:</p>
<p><em>Betreff: [mite]Merci</em></p>
<p><em>„Salut,</em></p>
<p><em>dein Account ist hiermit gekündigt,</em> <em><br />
das möchten wir nur kurz bestätigen.<br />
Deine Daten werden wir in 14 Tagen aus unserem System entfernen.</em></p>
<p><em>Unseren herzlichen Dank nocheinmal für deine Zeit mit mite!</em> <em><br />
Es war uns eine große Freude, dich zu unseren Kunden zählen zu dürfen.<br />
Wir hoffen sehr, dass mite dir zumindest passabel zur Seite stand.</em></p>
<p><em>Alles Gute wünscht dir das mite.team:</em> <em><br />
Sebastian &amp; Julia.“</em></p>
<p>Während viele andere Firmen lapidar den Eingang der Kündigung bestätigen und einen unpersönlichen Fragebogen in den Anhang packen („Bitte nennen Sie uns den Grund Ihrer Kündigung!“) würden, geht man hier klar in die Charmeoffensive und bedankt sich artig für die gemeinsame Zeit.  Das schafft nicht nur ein sympathisches Bild, man hat auch das Gefühl mit echten Menschen zu tun gehabt zu haben (ob der kleine Tippfehler bewusst eingebaut wurde, sei einmal dahingestellt). Ein Eindruck, der in Zeiten von Autoresponder und Co. immer seltener wird. Umso mehr Anlass also, davon zu berichten! (&#8230; und sich das mit der Kündigung vielleicht doch noch einmal zu  überlegen?)</p>
<p>Wie in diesen beiden Beispielen schön zu sehen ist, bedarf es eigentlich nicht viel, um für Mundpropaganda zu sorgen. Ein bisschen Kreativität und guter Wille reichen oft schon aus, um Kunden zum „Weitererzählen“ anzuregen. Damit treiben sie nicht nur indirekt Werbung, sie verhelfen den Unternehmen auch zu ungeahnter Präsenz und einem enormen Bekanntheitsgrad. Und das Beste daran: Sie verlangen keinen einzigen Cent dafür!</p>
<p><strong>In unserem Online-Seminar haben wir übrigens weitere Beispiele für gelungene WOM-Kampagnen eingebaut.<a href="http://www.smaboo.de/login/registrieren/" target="_blank"> Hier</a> geht’s zum Testzugang.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Krieg der Marken: BMW vs. Daimler</title>
		<link>http://www.smaboo.de/2010/07/07/krieg-der-marken-bmw-vs-daimler/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 06:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Göldner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg der Marken]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Word of Mouth]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Nachdem wir in letzter Zeit mehrfach Anfragen erhalten haben, doch auch einmal einen Schlagabtausch zwischen zwei „ebenbürtigen“ Gegnern auszutragen, wollen wir heute diesem Wunsch nachkommen und uns mit zwei gleich großen Marken beschäftigen. Gleichzeitig möchten wir uns auch gerne die Frage stellen: Ist Social Media wirklich nur den „Jungen“ vorbehalten? Können nicht auch Markenmammuts wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.smaboo.de%2F2010%2F07%2F07%2Fkrieg-der-marken-bmw-vs-daimler%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.smaboo.de%2F2010%2F07%2F07%2Fkrieg-der-marken-bmw-vs-daimler%2F&amp;source=smaboo&amp;style=normal&amp;service=TinyURL.com&amp;hashtags=BMW,Buzz+Marketing,Daimler,Krieg+der+Marken,social+media,Word+of+Mouth&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Nachdem wir in letzter Zeit mehrfach Anfragen erhalten haben, doch auch einmal einen Schlagabtausch zwischen zwei „ebenbürtigen“ Gegnern auszutragen, wollen wir heute diesem Wunsch nachkommen und uns mit zwei gleich großen Marken beschäftigen. Gleichzeitig möchten wir uns auch gerne die Frage stellen: Ist Social Media wirklich nur den „Jungen“ vorbehalten? Können nicht auch Markenmammuts wie Daimler oder BWM den Sprung ins Web 2.0 schaffen? Lasst es uns herausfinden!<span id="more-3626"></span></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/06/shop_cranberry_3l.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3646" title="bmw_daimler_logo" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/07/bmw_daimler_logo.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Jahrzehnte lang war des Deutschen liebstes Kind sein Auto: Es wurde gehegt und gepflegt, sonntags in der Einfahrt gewaschen, poliert und gewachst. Dass Auto nicht gleich Auto ist, versteht sich natürlich von selbst: Gute deutsche Ingenieurskunst musste es sein, am besten aus Stuttgart oder München! Soviel zur Historie, heutzutage hat sich unser Verhältnis zum fahrenden Untersatz, vor allem bei jüngeren Konsumenten, doch etwas gewandelt: Sicher muss es sein, zuverlässig und spritsparend und das alles zu einem erschwinglichen Preis. Vorbei sind die Zeiten, in denen Benzinschluckende PS-Monster die Autobahnen unsicher machen und die Luft verpesteten, der Trend geht klar zum umweltfreundlichen, kompakten Allrounder. Dass vor allem die gehobene Mittelklasse unter dieser Entwicklung zu leiden hat, versteht sich eigentlich von selbst, zumal ein Umdenken dort auch erst sehr spät erfolgte. Fast zu spät. Wie vollzieht man also nun möglichst schnell einen so radikalen Imagewandel, weg von verschwendungssüchtiger und versnobter Extravaganz, hin zu umweltfreundlicher und sympathischer Sparsamkeit? Ein erster Schritt wäre es auf jeden Fall, wieder positiv aufzufallen und damit ins Gespräch zu kommen. Das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan, zumal während der vergangenen 50 Jahre ein völlig anderes Bild kommuniziert wurde, unmöglich ist es allerdings nicht!</p>
<p>„Word of Mouth“ scheint hier ein ideales Mittel zu sein, vor allem um junge Käufer zu gewinnen, und sie von der hohen Qualität der angebotenen Produkte zu überzeugen. <a href="http://www.bmw.de/de/de/index.html" target="_blank">BMW</a> hat bereits im Jahr 2008 zusammen mit der Wiener Agentur <a href="http://www.smeidu.com/funftes-jahr-bei-knallgrau-bmw-social-media-marketing-projekte/" target="_blank">„Knallgrau“</a> eine virale Kampagne gestartet, um den „Concept X1“ zu promoten. So wurden im Vorfeld der offiziellen Vorstellung auf der Pariser Automesse bereits mehrere Videos online gestellt, in denen das Auto schon zu sehen war – allesamt sehr auf „cool und hip“ getrimmt, in ihrer Ausführung aber wirklich gut gemacht. Zudem wurde auch eine <a href="http://www.facebook.com/pages/BMW-Concept-X1/26520529674" target="_blank">Facebook-Seite</a> ins Leben gerufen, die als sogenanntes Hub fungierte und Links zu den dazugehörigen <a href="http://twitter.com/BMWX1" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/BMWwebTV" target="_blank">Youtube</a> Profilen enthielt. Ergebnis: 150.000 Views, 450 Fans und 71 Follower innerhalb der ersten zwei Wochen. Das ist jetzt nicht wahnsinnig spektakulär, es sei allerdings angemerkt, dass wir uns hier immer noch im Jahr 2008 befinden und es sich hier um ein reines Konzept-Auto handelt.  Bei <a href="http://www.daimler.com/dccom_de" target="_blank">Daimler</a> hingegen steht man dieser Art der Unternehmenskommunikation wohl noch etwas skeptisch entgegen, bis jetzt hat man sich &#8211; bis auf eine kleine <a href="http://www.businessweek.com/magazine/content/01_31/b3743001.htm" target="_blank">Buzz-Kampagne</a> zum Launch des PT-Cruiser in den USA 2001 &#8211; eher weniger mit diesem Thema beschäftigt.</p>
<p><strong>Der Punkt geht hier wohl an BMW, zurecht.</strong></p>
<p>In puncto Social Media ergibt sich da schon ein ganz anderes Bild: Hier hat Daimler klar die Nase vorn und sich die Mantras „Transparenz und Dialog“ ganz groß auf die Fahne geschrieben. 2007 wurde deshalb <a href="http://blog.daimler.de/" target="_blank">„Das Daimler-Blog“</a> ins Leben gerufen, auf dem Konzernmitarbeiter, unter Aufsicht des Blog-Vaters Uwe Knaus, in regelmäßigen Abständen Beiträge über den Unternehmensalltag, Hintergrundwissen zu technischen Themen oder sozialen Projekten veröffentlichen. Wer allerdings denkt, dass es sich hierbei nur um einen weiteren langweiligen Corporate Blog handelt, wird schnell eines Besseren belehrt &#8211; spätestens, wenn man die <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/07/daimler-blogging-policy.pdf" target="_blank">Blogregeln</a> gelesen hat! Hiernach sind nämlich alle bloggenden Mitarbeiter explizit dazu aufgerufen, in der Ich-Form zu erzählen und den Stand der Dinge aus ihrer Perspektive wiederzugeben. Ein weiterer positiv anzumerkender Punkt ist die durchaus ernst gemeinte Aufforderung zum aktiven Dialog: Kommentieren ist mehr als erwünscht &#8211; egal ob negativ oder positiv- solange die Netiquette (also keine Schläge unter die Gürtellinie oder persönlicher Schlagabtausch, der nicht zum Beitrag gehört) eingehalten wird ist alles erlaubt. Aber es gibt noch mehr: auch <a href="http://www.facebook.com/daimlercareer" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.daimler.com/dccom/0-5-1219390-49-1251904-1-0-0-0-0-0-16369-0-0-0-0-0-0-0-0.html" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.youtube.com/daimlervideocast" target="_blank">Youtube</a> werden von den Stuttgartern rege genutzt, nicht nur um Produkt-News zu vermelden, sondern auch um über aktuell ausgeschriebene Stellen zu informieren oder Interviews mit Mitarbeitern zu zeigen. Eine durch und durch runde Sache, die in ihrer professionellen Ausführung ihresgleichen sucht &#8211; und das nicht nur bei BMW! Dort hält man nach wie vor vergeblich Ausschau nach derlei Kommunikationsbereitschaft. Mag man <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Pitches-BMW-vergibt-erstmals-globalen-Social-Media-Etat_92676.html" target="_blank">aktuellen Pressemeldungen</a> allerdings glauben schenken, so wird sich das wohl in naher Zukunft bald ändern.</p>
<p><strong>Solange allerdings hat Daimler hier immer noch die Vorreiterposition inne und entscheidet diese Runde klar für sich.</strong></p>
<p>Es steht also 1:1 unentschieden &#8211; noch! Man darf aber durchaus auf die Entwicklungen der kommenden Wochen und Monate gespannt sein. Wir bleiben auf jeden Fall dran &#8211; also stay tuned!</p>
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<p class="MsoNormal">Nachdem wir in letzter Zeit mehrfach Anfragen erhalten haben, doch auch einmal einen Schlagabtausch zwischen zwei „ebenbürtigen“ Gegnern auszutragen, wollen wir heute diesem Wunsch nachkommen und uns mit zwei gleich großen Marken beschäftigen. Gleichzeitig möchten wir uns auch gerne die Frage stellen: Ist Social Media wirklich nur den „Jungen“ vorbehalten? Können nicht auch Markenmammuts wie Daimler oder BWM den Sprung ins Web 2.0 schaffen? Lasst es uns herausfinden!</p>
<p class="MsoNormal">Jahrzehnte lang war des Deutschen liebstes Kind sein Auto: Es wurde gehegt und gepflegt, sonntags in der Einfahrt gewaschen, poliert und gewachst. Dass Auto nicht gleich Auto ist, versteht sich natürlich von selbst: Gute deutsche Ingenieurskunst musste es sein, am besten aus Stuttgart oder München! Soviel zur Historie, heutzutage hat sich unser Verhältnis zum fahrenden Untersatz, vor allem bei jüngeren Konsumenten, doch etwas gewandelt: Sicher muss es sein, zuverlässig und spritsparend und das alles zu einem erschwinglichen Preis. Vorbei sind die Zeiten, in denen Benzinschluckende PS-Monster die Autobahnen unsicher machen und die Luft verpesteten, der Trend geht klar zum umweltfreundlichen, kompakten Allrounder. Dass vor allem die gehobene Mittelklasse unter dieser Entwicklung zu leiden hat, versteht sich eigentlich von selbst, zumal ein Umdenken dort auch erst sehr spät erfolgte. Fast zu spät. Wie vollzieht man also nun möglichst schnell einen so radikalen Imagewandel, weg von verschwendungssüchtiger und versnobter Extravaganz, hin zu umweltfreundlicher und sympathischer Sparsamkeit? Ein erster Schritt wäre es auf jeden Fall, wieder positiv aufzufallen und damit ins Gespräch zu kommen. Das ist wahrscheinlich leichter gesagt als getan, zumal während der vergangenen 50 Jahre ein völlig anderes Bild kommuniziert wurde, unmöglich ist es allerdings nicht!</p>
<p class="MsoNormal">„Word of Mouth“ scheint hier ein ideales Mittel zu sein, vor allem um junge Käufer zu gewinnen, und sie von der hohen Qualität der angebotenen Produkte zu überzeugen. <a href="http://www.bmw.de/de/de/index.html">BMW</a> hat bereits im Jahr 2008 zusammen mit der Wiener Agentur <a href="http://www.smeidu.com/funftes-jahr-bei-knallgrau-bmw-social-media-marketing-projekte/">„Knallgrau“</a> <span> </span>eine virale Kampagne gestartet, um den „Concept X1“ zu promoten. So wurden im Vorfeld der offiziellen Vorstellung auf der Pariser Automesse bereits mehrere Videos online gestellt, in denen das Auto schon zu sehen war – allesamt sehr auf „cool und hip“ getrimmt, in ihrer Ausführung aber wirklich gut gemacht. Zudem wurde auch eine Facebook-Seite ins Leben gerufen, die als sog. Hub fungierte und Links zu den dazugehörigen Twitter und Flickr Profilen enthielt. Ergebnis: 150.000 Views, 450 Fans und 71 Follower innerhalb der ersten zwei Wochen. Das ist jetzt nicht wahnsinnig spektakulär, es sei allerdings angemerkt, dass wir uns hier immer noch im Jahr 2008 befinden und es sich hier um ein reines Konzept-Auto handelt. <span> </span>Bei <a href="http://www.daimler.com/dccom_de">Daimler</a> hingegen steht man dieser Art der Unternehmenskommunikation wohl noch etwas skeptisch entgegen, vielleicht auch, weil es nicht wirklich zum biederen Image des Stuttgarter Konzerns passen würde.</p>
<p class="MsoNormal">Der Punkt geht hier wohl an BMW, zurecht.</p>
<p class="MsoNormal">In puncto Social Media ergibt sich da schon ein ganz anderes Bild: Hier hat Daimler klar die Nase vorn und sich die Mantras „Transparenz und Dialog“ ganz groß auf die Fahne geschrieben. 2007 wurde deshalb <a href="http://blog.daimler.de/">„Das Daimler-Blog“</a> ins Leben gerufen, auf dem Konzernmitarbeiter, unter Aufsicht des Blog-Vaters Uwe Knaus, in regelmäßigen Abständen Beiträge über den Unternehmensalltag, Hintergrundwissen zu technischen Themen oder sozialen Projekten veröffentlichen. Wer allerdings denkt, dass es sich hierbei nur um einen weiteren langweiligen Corporate Blog handelt, wird schnell eines Besseren belehrt &#8211; spätestens, wenn man die <a href="http://blog.daimler.de/wp-content/uploads/2009/07/daimler-blogging-policy.pdf">Blogregeln</a> gelesen hat! Hiernach sind nämlich alle bloggenden Mitarbeiter explizit dazu aufgerufen, in der Ich-Form zu erzählen und den Stand der Dinge aus ihrer Perspektive wiederzugeben. Ein weiterer positiv anzumerkender Punkt ist die durchaus ernst gemeinte Aufforderung zum aktiven Dialog: Kommentieren ist mehr als erwünscht &#8211; egal ob negativ oder positiv- solange die Netiquette eingehalten wird ist alles erlaubt. Aber es gibt noch mehr: Auch Facebook, Twitter und Youtube werden von den Stuttgartern rege genutzt, nicht nur um Produkt-News zu vermelden, sondern auch um über aktuell ausgeschriebene Stellen zu informieren oder Interviews mit Mitarbeitern zu zeigen. Eine durch und durch runde Sache, die in ihrer professionellen Ausführung ihresgleichen sucht &#8211; und das nicht nur bei BMW! Dort hält man nach wie vor vergeblich Ausschau nach derlei Kommunikationsbereitschaft. Mag man <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Pitches-BMW-vergibt-erstmals-globalen-Social-Media-Etat_92676.html">aktuellen Pressemeldungen</a> allerdings glauben schenken, so wird sich das wohl in naher Zukunft bald ändern.</p>
<p class="MsoNormal">Solange allerdings hat Daimler hier immer noch die Vorreiterposition inne und entscheidet diese Runde klar für sich.</p>
<p class="MsoNormal">Es steht also 1:1 unentschieden &#8211; noch! Man darf aber durchaus auf die Entwicklungen der kommenden Wochen und Monate gespannt sein. Wir bleiben auf jeden Fall dran &#8211; also stay tuned!</p>
</div>
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		<title>Schluss mit Reklame!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Magnussen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Integriertes Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft von Social Media]]></category>

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Letzte Woche fand in London die „Social Media Marketing Conference“ statt, eines der größten und wichtigsten Events in Europa im Bereich der digitalen Medien. Dort traten u. a. Szenegrößen wie Chris Brogan oder Matt Morrison auf und sprachen über aktuelle Trends und Prognosen für das Web 2.0. Aus diesem gegebenen Anlass möchten auch wir nun [...]]]></description>
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			</a>
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<div id="attachment_3615" class="wp-caption alignnone" style="width: 307px"><img class="size-medium wp-image-3615" title="Schluss mit Reklame" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/2869442614_4e2a195f9c-297x300.jpg" alt="" width="297" height="300" /><p class="wp-caption-text">Lady Pandacat von Nopants/flickr</p></div>
</div>
<div>Letzte Woche fand in London die „<a href="http://www.socialmediamarketing.co.uk/" target="_blank">Social Media Marketing Conference</a>“ statt, eines der größten und wichtigsten Events in Europa im Bereich der digitalen Medien. Dort traten u. a. Szenegrößen wie <a href="http://www.chrisbrogan.com/" target="_blank">Chris Brogan</a> oder <a href="http://magicbeanlab.com/" target="_blank">Matt Morrison</a> auf und sprachen über aktuelle Trends und Prognosen für das Web 2.0. Aus diesem gegebenen Anlass möchten auch wir nun einmal einen Blick in die Zukunft wagen und laut darüber nachdenken, was in den kommenden Monaten und Jahren noch so alles auf uns zukommen wird.</div>
<div><span id="more-3607"></span></div>
<div>Vergleichen wir den Markt heute mit dem vor etwa 2 Jahren, können wir bereits einen ersten Trend ausmachen: Soziale Netzwerke spezialisieren sich zunehmend. War man früher in maximal zwei Netzwerken aktiv, so sind es heute oft deutlich mehr. Neben seinem <a href="http://de-de.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>- und <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>-Profil pflegt man nun auch noch eines von<a href="https://www.xing.com/" target="_blank"> Xing</a>, <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr</a>, u. ä. Während man Facebook vor allem dazu nutzt, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, werden Twitter und Flickr gerne in Anspruch genommen, der übrigen Welt seine Einfälle und Gedanken mitzuteilen oder ein paar coole Fotos zu posten. Diese Art von Entwicklung ist im Grunde nichts Besonderes und hat in ähnlicher Form schon einmal stattgefunden, z. B. mit der Einführung des Privatfernsehens, Anfang der 80er: Hatte der Zuschauer bis dato oft nur drei mehr oder weniger universelle Kanäle zur Auswahl, konnte er sich von nun an sein Lieblingsprogramm aus einer Vielzahl themenbezogener Spartenkanäle selbst zusammenstellen.</div>
<div>
<p>Diese Spezialisierung ist vor allem für Marketeers Segen und Fluch zugleich: Zum einen können Sie nun viel schneller und gezielter potenzielle Konsumenten ansprechen, zum anderen sind auch ihre Kosten oft deutlich geringer und der so erzielte ROI um ein Vielfaches höher, als bei herkömmlichen Marketing-Maßnahmen. Problematisch wird es allerdings, wenn  man ein möglichst großes Publikum ansprechen möchte, hier können die Kosten ganz schnell durch die Decke gehen! Außerdem erfordert es viel Arbeit und Know-how, um jeden einzelnen Kanal für sich zu erschließen und richtig zu nutzen.</p>
<p>Spielt sich Marketing zukünftig also nur noch in der Nische ab? Die Antwort ist ein klares „Jein!“ Zwar werden die Kanäle mehr, jedoch lässt sich auf der anderen Seite auch ein Gegentrend beobachten, nämlich das Verschmelzen hin zu einer einzigen Schaltzentrale, dem User selbst. Von hier aus kann er Statusmeldungen, Tweets oder Empfehlungen in die Welt hinausschicken. Wie es ihm beliebt, wann es im beliebt und von wo es ihm beliebt. Das Internet wird mobil und Cloud-Computing ein immer wichtigerer Aspekt: Vorbei sind die Zeiten in denen blasse Nerds vor ihrem Dektop-PC festklebten! Das Kabel hat schon lange ausgedient, und bald auch der Computer selbst &#8211; zumindest in der Form, wie wir ihn noch kennen.</p>
<p>Die Grenzen zwischen Realität und Cyberspace verschwimmen zusehends, eine Entwicklung, die vor allem bei  Geo-Tagging deutlich wird (man nehme nur die Ortungsfunktion der iPhone-Kamera). Deshalb wird es immer mehr vonnöten sein, Marketing-Kampagnen stärker auf und mit dem Kunden abzustimmen. Nur er selbst entscheidet, was er wahrnimmt und was nicht. Marketing wird zunehmend viraler und dadurch auch abhängiger von den Kunden selbst: In Zukunft  werden uns Kampagnen von allen Seiten erreichen – unsere Freunde mit eingeschlossen!</p>
<p>Was bleibt also zu tun? Abwarten und Tee trinken ist sicherlich die schlechteste Alternative! Unternehmen müssen erkennen, dass Konsumenten nicht nur stumme Empfänger, sondern auch Multiplikatoren sein können. Umso wichtiger ist es also, sie vom Nutzen eines Produktes zu überzeugen, oder noch besser, dafür zu begeistern. Das ist natürlich leichter gesagt, als getan, da Konsumenten gleichzeitig auch immer anspruchsvoller werden und eine plumpe Anbiederungsmasche schneller durchschauen als einem lieb sein kann. Wer weiterhin Kunden mit billiger Reklame statt smarter Werbung zuballert, der wird als Marktschreier auf dem Jahrmarkt enden. Unternehmen müssen deshalb, mehr noch als je zuvor, aufrichtiges Interesse am Kunden zeigen und diesem Wunsch auch ehrliche Taten folgen lassen. Dann, und nur dann, werden sie es schaffen auch im Web 3.0, 4.0, 5.0, &#8230; 1000.0 weiterhin zu bestehen.</p>
</div>
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		<title>Theo sagt leise „Geia sas!“</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theofilos Sidiropulos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[smaboo]]></category>

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Nein, das ist kein Zauberspruch aus Herr der Ringe, sondern Griechisch, wird „jassas“ ausgesprochen und bedeutet „Tschüss zusammen!“ Denn vor einem halben Jahr hab ich mein Praktikum bei smaboo begonnen und nun ist es auch schon wieder an der Zeit für den &#8220;schweizerisch-liechtensteinischen Griechen&#8221; (O-Ton Christoph Magnussen), wieder nach Hause zu fahren &#8211; Weg vom [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Nein, das ist kein Zauberspruch aus Herr der Ringe, sondern Griechisch, wird „jassas“ ausgesprochen und bedeutet „Tschüss zusammen!“ Denn vor einem halben Jahr hab ich mein Praktikum bei smaboo begonnen und nun ist es auch schon wieder an der Zeit für den &#8220;schweizerisch-liechtensteinischen Griechen&#8221; (O-Ton Christoph Magnussen), wieder nach Hause zu fahren &#8211; Weg vom pulsierenden Nachtleben und den Lichtern der Großstadt, hin zur Landidylle eines <a href="http://www.schaan.li/" target="_blank">kleinen liechtensteinischen Dorfes</a>.</p>
<p>Wie schnell doch die Zeit vergeht! Von einem Tag auf den anderen, raus aus meiner Studi-WG in <a href="http://www.luzern.org/de/welcome.cfm" target="_blank">Luzern</a>, rein in die Weltmetropole Berlin &#8211; manche erleben dies vielleicht als Schock und sind eingeschüchtert. Ich sah es eher als Herausforderung. In dieser Hinsicht kann ich nach einem halben Jahr sagen: Großstadtleben meistern, check!<span id="more-3581"></span></p>
<p>Aber ich bin ja nicht hierhergekommen, um mir Berlin anzusehen, sondern vielmehr um bei smaboo erste Berufserfahrungen zu sammeln. In dieser Zeit hab ich nicht nur miterlebt, wie man eine Botschafterkampagne richtig konzipiert, ich konnte auch das wirkliche Agenturleben am eigenen Leib erfahren, mit all seinen Brainstormings, Produktentwicklungen, Bottlenecks und Nice Day Meetings. Und ich muss sagen, es war wirklich der Hammer! Christoph hat es sogar geschafft, mich vom organisierten Chaoten, der gefühlte 10 To-do-Listen gleichzeitig führt, zum Top-Five-Häckchensetzer zu bekehren: In Woche drei meines Praktikums zeigte er mir dann erst mal, wie man wirklich produktiv und organisiert arbeitet, und drückte mir zudem auch noch ein <a href="http://www.magmag-notizbuch.de/">magmag</a> in die Hand, welches von da an mein ständiger Begleiter sein sollte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00882.jpg"><img class="size-medium wp-image-3590 aligncenter" title="DSC00882" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00882-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Somit lässt sich wie folgt zusammenfassen: Wertvolle Berufserfahrung, check! Neue Methode zur Aufgabenplanung, check!</p>
<p>In diesen sechs Monaten hab ich aber natürlich nicht nur gearbeitet, ich hatte darüber hinaus auch viel Zeit Berlin und seine Bewohner besser kennenzulernen. Wir alle kennen wohl die gängigen Klischees von Deutschen und Schweizern, und das nicht erst seit Bildzeitung und <a href="http://www.blick.ch" target="_blank">Blick</a> (dem Schweizer Pendant). Während sich etwa in Deutschland leidenschaftlich über die störrischen Schweizer Banken beklagt wird, hetzt man weiter südlich vor allem gegen die zunehmende Anzahl deutscher Immigranten. Ich hab diese Schlagzeilen ganz einfach ignoriert und mir mein eigenes Bild gemacht. Ich wurde durchweg freundlich empfangen, jedoch musste ich mich doch immer wieder darüber wundern, wie viele Leute Schweizerdeutsch für Holländisch halten. Nichtsdestotrotz wurde ich äußerst positiv aufgenommen, sogar nach dem beschämenden WM-Aus der Schweizer bekam ich superviele aufmunternde SMS von meinen deutschen Freunden, die alle mit mir gelitten hatten. Nochmals vielen Dank dafür.</p>
<p style="text-align: left;">Und darum: Berlin besser kennenlernen, check and like!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC009461.jpg"></a><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/36219_1464755988914_1533935185_1162822_984718_n.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3593" title="36219_1464755988914_1533935185_1162822_984718_n" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/36219_1464755988914_1533935185_1162822_984718_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Ja, das waren echt schöne sechs Monate. Auch wenn ich den Sommer in Berlin gerne noch ganz miterlebt hätte, ist es jetzt Zeit für die Heimreise. Allen hier ein großes „Efcharisto!&#8221; und „Macht‘s gut!“, ­oder wie man hier in Berlin sagen würde: „Atzepeng, alta!“</p>
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		<title>Social Media Krieg der Marken: Chocri vs. Milka &#8211; Die zarteste Versuchung, seit es Social Media gibt</title>
		<link>http://www.smaboo.de/2010/06/21/chocri-vs-milka/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Lastro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg der Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Chocri]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[mass customisation]]></category>
		<category><![CDATA[Milka]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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Ob als kleine feine Gaumenfreude für zwischendurch oder rettender Seelentrösten bei akutem Weltschmerz:  Ein Stückchen Schokolade geht eigentlich immer. Es gibt fast niemanden, der der süßen Verführung nicht widerstehen kann. Kein Wunder also, dass die Supermarktregale zum Bersten voll sind mit allerlei kakaohaltigem Süßkram: Vollmilch, Zartbitter, Halbbitter, Weiß, mit und ohne Füllung – die Auswahl [...]]]></description>
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<p>Ob als kleine feine Gaumenfreude für zwischendurch oder rettender Seelentrösten bei akutem Weltschmerz:  Ein Stückchen Schokolade geht eigentlich immer. Es gibt fast niemanden, der der süßen Verführung nicht widerstehen kann. Kein Wunder also, dass die Supermarktregale zum Bersten voll sind mit allerlei kakaohaltigem Süßkram: Vollmilch, Zartbitter, Halbbitter, Weiß, mit und ohne Füllung – die Auswahl scheint schier endlos zu sein. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in der bunten Welt der Confiseure und Chocolatiers nicht alles eitel Sonnenschein ist.  <span id="more-3523"></span>In Deutschland etwa ging 2009 der Schokoladenkonsum um ganze <a href="http://www.da-imnetz.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/suessigkeiten-werden-teurer-schoko-inhalieren-wirtschaft-zr-605700.html" target="_blank">3,5% zurück</a>. Vor allem gestiegene Kosten, aber auch das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten, machen es den Schokoladenproduzenten immer schwerer ihr Naschwerk gewinnbringend abzusetzen. Vor allem in Zeiten von „low carb“ und „low fat“, stellt sich zunehmend die Frage:</p>
<p><strong>Wie kann man Konsumenten für ein Produkt begeistern, das eigentlich als ungesund verpönt ist? Ganz klar: Man präsentiert sich von seiner Schokoladenseite (sorry, der musste einfach sein), am besten dort, wo man am ehesten wahrgenommen wird. Im Internet.  Das haben sich auch <a href="http://www.milka.de/milka2/page?locale=dede1&amp;PagecRef=1" target="_blank">Milka</a> und <a href="http://www.chocri.de/" target="_blank">Chocri</a> gedacht.</strong></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/06/shop_cranberry_3l.jpg"><img title="zuca bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/geschichte_kuh.png" alt="" width="243" height="162" /></a><a href="../wp-content/uploads/2010/06/samsonite-bag.jpg"><img title="samsonite bag" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri.gif" alt="" width="230" height="162" /></a></p>
<p>Ersteren kennt man vor allem bei uns in Deutschland, die lila Kuh und der Schmunzelhase sind mittlerweile ebenso Kulturgut, wie der Gartenzwerg oder der Wackel-Dackel. Milka wäre allerdings schlecht beraten, würde sie sich auf diesen Konzern-Marketing-Lorbeeren ausruhen – heutzutage bedarf es schon etwas mehr, als eine Kuh bunt anzumalen, um die Konsumenten zu beeindrucken. Deshalb hat man nun auch eine durchaus <a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=1" target="_blank">professionell gestaltete Webseite</a> (natürlich in Lila) ins Netz gestellt, auf der man mittels nett animierter Filmchen und Demos, alles rund um die süße Nascherei erfahren kann: Von Produktneueinführungen, bis hin zur Unternehmensgeschichte ist alles dabei.</p>
<div id="attachment_3530" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/milka.jpg"><img class="size-medium wp-image-3530" title="milka" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/milka-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Lila Bergidylle  bei Milka</p></div>
<p>Man hat sogar einen eigenen „Member-Bereich“ ins Leben gerufen, die <a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=607" target="_blank">Kuh-munity</a> (1 Euro in die &#8220;Schlechte-Wortspiel-Kasse&#8221;!), dem man, nach einer kurzen Registrierung, beitreten kann. Dort kann man dann an diversen Verlosungen teilnehmen, eCards versenden und bei Auktionen mitbieten – vorausgesetzt man hat ausreichend viele „Kuhflecken“ gesammelt. Die gibt es nur, wenn man genügend Milkaschokolade gekauft und brav die beiliegenden Gutscheine eingelöst hat. Ob es diesen Aufwand allerdings wert ist, bleibt fraglich. Die zu gewinnenden Preise enstammen nämlich eher dem angestaubten Merchandising: Milka-Cappy, Milka-Badetuch, Milka-Flipflops. Kostenlose Schokolade wäre da schon eher nach meinem Geschmack!</p>
<p>Man dachte zudem wohl auch, dass die Errichtung einer eignen „Community“ den Beitritt zu Facebook und Twitter überflüssig machen würde. Zwar wurden schon im Rahmen eines Sponsorings erste zaghafte Gehversuche in Richtung Social Web unternommen (die „<a href="http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=674" target="_blank">Milka Ski-Girls</a>“), jedoch blieb dies bis jetzt der einzige offizielle Ausflug in diese Welt. So bleibt Milka-Liebhabern momentan nur, sich bei den <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Milka/29126444437?ref=ts" target="_blank">inoffiziellen Fan-Seiten</a> anzumelden. Von denen gibt es an die 500, wobei die zwei bekanntesten jeweils mehr als <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Milka/29126444437?ref=ts" target="_blank">200.000 Fans</a> versammelt haben. Das nenne ich mal ungenutztes Potenzial (<a href="http://www.thestrategyweb.com/meine-marken-das-milka-bekenntnis" target="_blank">und das sehe übrigens nicht nur ich so!</a>). Aber was nicht ist, kann ja noch werden &#8211; siehe <a href="http://www.smaboo.de/2009/12/21/es-war-einmal-ein-erfrischungsgetraenk-die-social-media-maerchenstunde-auf-facebook/" target="_blank">Coca Cola</a>.</p>
<p><a href="http://www.chocri.de/" target="_blank">Chocri</a> ihrerseits hat da einen etwas anderen Ansatz gewählt. Das junge Berliner Unternehmen ist hierzulande ein Vorreiter auf dem Gebiet des „mass customisation“. Schokoladenfans mit etwas ausgefallenerem Geschmack, sowie Freunde der „Extrawurst“ können sich nun online, ihre Lieblingsschokolade selbst zusammenstellen und anschließend direkt nach Hause schicken lassen. Der Fantasie sind hierbei keine (Geschmacks-)Grenzen gesetzt: Von Orangenpfeffer, über Wasabi-Nüsse bis hin zu Bacon-Stückchen  kann man sich alles in seine eigene Schokoladenkreation hineinmischen lassen. Da ist wirklich für jeden etwas dabei.</p>
<div id="attachment_3531" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri.jpg"><img class="size-medium wp-image-3531" title="chocri" src="http://www.smaboo.de/wp-content/uploads/2010/06/chocri-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Der Chocri - Onlineshop</p></div>
<p>Chocri gibt es nur im Netz, ist also weder im regulären Handel, noch über Zusteller zu bekommen. Kein Wunder also, dass sie sich bei ihrem Marketing auch verstärkt auf das Internet konzentriert: Neben einem Unternehmensblog wird von den Berlinern sowohl eine <a href="http://de-de.facebook.com/chocri?ref=ts" target="_blank">Facebook-Page</a>, als auch ein <a href="http://twitter.com/chocri" target="_blank">Twitter-Profil</a> betrieben. Über diese Social Media Tools werden nicht nur Infos rund um Schokolade und die neusten Variationsmöglichkeiten verbreitet, sondern auch Neuigkeiten aus der Unternehmenszentrale gepostet und sogar Kundenreklamationen bearbeitet. Letzteres übrigens äußerst vorbildlich (z. B. ein Gutschein als Entschädigung für Lieferengpässe) – Respekt! (Twitter als Service-Kanal &#8211; ein <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/showRSS.php?id=92012">Riesenthema</a>). Aber das ist noch nicht alles. Chocri engagiert sich auch sozial sehr stark und berichtet darüber live auf ihrer Webseite – ganz nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber! Momentan wird übrigens für ein <a href="http://www.chocri.de/div-kinder/" target="_blank">Projekt der DIV</a> an der Elfenbeinküste gesammelt, mehr als 35.000€ sind bereits zusammengekommen. <a href="http://www.kraftfoods.de/kraft/page?siteid=kraft-prd&amp;locale=dede1&amp;PagecRef=2415&amp;" target="_blank">Social Responsability</a> wird zwar auch bei Milka betrieben, allerdings fast ausschließlich nur in und um den Produktionsstandort Lörrach herum. Das ist aber auf jeden Fall schon mal ein Anfang!</p>
<p>Was also entscheidet den Underdog Chocri vom lila gefleckten Giganten? Die Antwort ist ganz einfach: Es ist das „gewisse Etwas“. Um eine Tafel Chocri zu erwerben, muss man meist ziemlich tief in die Tasche greifen. Knapp 4 Euro kostet das Standard 100g-Modell, ohne Versand. Auf den Preis kommt es ihren Kunden allerdings nicht an: <strong> </strong></p>
<p><strong>Sie kaufen Chocri weil sie damit ihre Individualität unterstreichen wollen oder einem lieben Menschen eine Freude machen möchten. Chocri steht für das „Besondere“. Diese Positionierung gelingt ihr so gut, weil sie auch ihre Kunden als etwas Besonderes behandelt: Sie lässt sie am Unternehmensalltag teilhaben, antwortet prompt auf Anfragen und ist stets bemüht ihre Käufer zufrieden zustellen.</strong> Ein Service, nach dem man bei Milka wohl lange suchen müsste, der ihr aber sicherlich nicht schlecht zu Gesicht stünde.</p>
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