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Category : Werbeideen

Die besten Social Media Kampagnen aller Zeiten: Teil 2

Nachdem wir in unserem letzten Beitrag über eines der wohl größten Fiaskos des Web 2.0 berichtet haben, wollen wir uns nun wieder der Sonnenseite des Social Media zuwenden und den Kampagnen huldigen, die sich mit Fug und Recht einen Platz in der „ smaboo  - Hall of Fame“ verdient haben. Keep Reading…

It´s a long way to Social Media Success

Freitagmorgen in Los Angeles, Kalifornien. Mein Kumpel Oli und ich sitzen in unserem Mietwagen und cruisen die California State Route 1 entlang. Vor uns sind nur wenige Autos und eine Straße, deren Ende der Horizont zu sein scheint. Wir fahren in einem echten amerikanischen Wagen. So ein Wagen, den man auch in Filmen und TV-Dokus über Amerika sieht, ein Ford Taurus, Baujahr 2009. Der sieht zwar nicht besonders aus, aber das ist uns egal. Die Modellreihe war in so vielen Filmen zu sehen, dass es für Touristen wie uns schon genauso ist, als wenn man sich bei Starbucks den Coffee to go an der Ecke holt und gestresst wie ein New Yorker die 5th Avenue runter in sein Office hetzt. Irgendwie immer noch der American Way of incfluencing the rest of the world! Natürlich hätten wir lieber einen Camarro oder einen Mustang (ich glaube jeder Mann hat schon mal von Eleanor gehört) gehabt. Das wäre dann das ultimative Fahrerlebnis gewesen. Aber irgendwie spielte Mastercard da nicht mit. Keep Reading…

Vanille, Stracciatella oder Zimt? – Gut getwittert ist halb gewonnen

Wer zuerst kommt, malt zuerst! – war gestern, heutzutage heißt es eher:

Wer zuerst twittert, verkauft zuerst!

Und dies gilt nicht nur für große Unternehmen, die in Zeiten des Web 2.0 langsam begreifen, dass auch ein Mikroblog, wie Twitter, ein lohnenswerter Teil des modernen Marketing-Mixes sein kann. Gerade Kleinunternehmer profitieren zunehmend vom allgemeinen Interesse an maximal 140 Zeichen langen Kurznachrichten. Für jeden sichtbar, kostenlos und äußerst effektiv – so sehen Menschen, wie Curtis Kimball aus San Francisco, die Vorteile des “twitterns”.

Quelle: bigtrends.blog.de

Quelle: bigtrends.blog.de

Dieser verkauft seit einiger Zeit Crème Brûlée in den belebten Straßen der kalifornischen Großstadt. Regelmäßig postete er daraufhin bei Twitter wo er am nächsten Tag zu finden sei und welche Geschmacksrichtungen im Angebot wären. Inzwischen verfolgen 5400 Freunde des süßen Geschmacks seine Tweets. Seinen Job als Tischler hat er aufgegeben, um sich voll und ganz dem Geschäft mit der französischen Süßspeise zu widmen. Alles dank Twitter:

I would love to say that I just had a really good idea and strategy, but Twitter has been pretty essential to my success.

Vielfach wird in amerikanischen Kleinunternehmen getwittert, was die Tasten hergeben. Sushi Restaurants preisen den Fisch des Tages, Lieferanten empfehlen ihre unschlagbaren Lieferzeiten und Antiquitätshäuser berichten von neu eingetroffenen Barock-Sesseln, in denen schon Kaiser Leopold I. aus dem Habsburger Geschlecht das ein oder andere mal eingenickt ist.

Twitter your life? Kalter Kaffee!

Twitter your business! ist der neue, im Vorgarten grasende Goldesel…

Microsoft von dem Prinzip des Marken-Botschafters überzeugt

Im Sommer 2008 haben auffällige Notebook-Sticker die Aufmerksamkeit vieler deutscher Studenten geweckt. „Auf Rechtschreibung kann ich verziechten!“: So lautete der Claim, mit dem die Botschafter sehr häufig angesprochen wurden.

Microsoft hatte über die smaboo Plattform bestehende und vor allem begeisterte Office Nutzer gesucht, die im universitären Umfeld Aufklärungsarbeit geleistet haben. Ziel war es, Kommilitonen, Freunden und Bekannten zu vermitteln, was die Vorteile der Original Versionen gegenüber den Kopien sind.

Ein Jahr später kann vielleicht der multinationale Softwarehersteller weiterhin auf Rechtschreibung „verziechten“, aber auf keinen Fall auf Marken-Botschafter!

Und zwar hat Microsoft im Rahmen der „I´m a PC“-Kampagne nach „Marken-Botschaftern“ für Windows gesucht. Ziel war es, die Popularität von Windows zu steigern.

Wie bei der Kampagne von smaboo sollten nun ab April insgesamt 40 “Windows Brand Ambassador” gefunden werden, die 2 Monaten lang wöchentlich an Wettbewerben teilnehmen, um zu zeigen, wie sie Windows täglich benutzen.

Kreativität und die Generierung von Mundpropaganda sind die wichtigsten Kriterien, durch die der Gesamtsieger gekürt wird. Je mehr Aufsehen die Arbeit der Botschafter im Web erregt, desto höher sind die Chancen, unter anderem ein Besuch des Microsoft-Hauptquartiers in Redmond zu gewinnen.

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Und das ist nicht alles, Microsoft scheint wirklich an Marken-Botschaftern festzuhalten! Vor kurzem hat Microsoft Advertising eine neue Rich Media Werbeform mit dem Namen Sharing Ad entwickelt, die für eine virale Verbreitung von Online-Kampagnen bei Windows Messenger sorgen soll. Durch diese Sonderwerbeform wird die Weiterleitung von Video-Ads an Freunde im Messenger möglich. Der Messenger-Nutzer lädt einen Kontakt ein, ein Video zusammen zu schauen. „Nimmt dieser die Einladung an, öffnet sich direkt neben dem Chat ein Vorschau-Fenster, in dem sich beide Messenger-Nutzer das Bewegtbildangebot anschauen und sich live darüber austauschen können.“, erklärt das Marketing-Magazin „ADZINE“.

Markus Frank, Direktor Sales & Marketing bei Microsoft Advertising, stellt die Vorteile einer solchen Maßnahme dar: „Bereits die Klickraten von Rich-Media-Formaten liegen vier bis fünf Mal höher als bei durchschnittlichen Standard-Bannern. Mit der integrierten Weiterempfehlen-Funktion können Marketingverantwortliche nun von der viralen Power der 10,4 Millionen Nutzer des Windows Live Messenger profitieren, die durchschnittlich jeder über 60 Kontakte verfügen“

Botschafter Marketing steht wieder im Mittelpunkt dieses Werbemittels, denn „die Online-User werden auf diese Weise zum Markenbotschafter des Unternehmens.“, so Markus Frank. „Da die Meinung von Freunden und Bekannten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielt, profitieren dadurch User und Werbetreibende.“, erklärt er weiter.

Wir haben es ja schon immer gewusst: Botschafter Marketing bewirkt Wunder und ist die Zukunft. Und wenn Microsoft auch dieser Meinung ist, dann kann das bestimmt schwierig widerlegt werden, oder? :-)

Weitere Informationen bezüglich der Windows-Botschafter : Windows Brand Ambassadors

smaboo wird schlauer…

In den letzten zwei Wochen sind in der smaboo – Office mehrere Marketingzeitschriften als Probeabo’s eingegangen. Da uns Marketing Tag ein, Tag aus beschäftigt, ist es wichtig für uns, dass wir auf dem Laufenden bleiben. Teilweise erfreuen sich die Zeitungen auch schon großer Beliebtheit, andere hingegen liegen lieber faul auf unserm Tisch herum. Damit auch ihr davon profitieren könnt, habe ich mal die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Unser Testkanidaten

Zum großen Testlesen sind angetreten.

- Horizont, Horizont Blog (4 Ausgaben für 4 Wochen zum Preis von 0,00 Euro)
- Absatzwirtschaft ( 2 Ausgaben in zwei Monaten für 0,00 Euro)
- W & V (6 Ausgaben für 6 Wochen zum Preis von 20,00 Euro)
- Internet World Business (4 Ausgabe in zwei Monaten für 0,00 Euro)

Bis jetzt hat sich aber noch kein Favorit durchsetzen können. Jeder hat halt seine ganz eigenen Stärken. Ich denke, da wird es noch ein mehrstündiges Brainstorming geben (was bedeutet, dass wir wieder bis in die späten Abendstunden im Office debattieren werden) bis wir die Entscheidung endgültig fällen können. Wie sieht das bei euch aus? Welche Zeitschrift lest Ihr und könnt Ihr uns davon eine empfehlen?

Thank God its Monday

thank god its monday

Eine Jobanzeige von Dell in der Brandeins. Weil heute Montag ist.

Das Marketing ist tot. Es lebe das Marketing.

Ich bin seit langer Zeit, eigentlich seit der ersten Ausgabe, ein grosser Fan von brand eins, meiner Ansicht nach DEM Wirtschaftsmagazin Deutschlands. Doch die Faszination für die aktuelle Ausgabe 02/08 geht darüber hinaus: Ich erkläre den Schwerpunkt-Teil zum Thema Marketing (mit dem Titel „Marketing ist tot. Es lebe das Marketing!“) kurzerhand zur Bibel von smaboo!

Alleine die Übersicht über einige der Artikel lässst erahnen, wieso:

  • Darf ich behilflich sein? Klassische Reklame ist laut, aufdringlich und teuer. Clevere Werber setzen auf Konversation. (von Steffan Heuer)
  • Von Freund zu Freund. Das beste Marketing machen Kunden. Mutige Unternehmen überlassen ihnen diesen Job. (von Thomas Ramge)

[Wie das bei brand eins üblich ist, gibts die oben genannten Artikel im Volltext ab dem 29. Februar, dem Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe.]

Es geht da also um Biermarken wie Rothaus, Reissdorf oder Oettinger, die fast ganz auf klassische Werbung verzichten und trotzdem, oder gerade deshalb, hochprofitabel sind. Die Brauerei Rothaus (bekanntestes Produkt ist das „Tannenzäpfle Bier“) erwirtschaftet bei einem Umsatz von 88 Millionen Euro eine Rendite von mehr als 30 Prozent und liegt damit in der Branche auf dem ersten Platz. Der Weg dahin scheint ganz einfach: Man investiere kein Geld in teure Fernsehwerbung, biete den Händlern hohe Margen und verschaffe sich einen landesweiten Ruf durch die Präsenz in Szenekneipen. Und doch schaffen das die wenigsten.

Das hat auch mymuesli.com (mit denen wir gemeinsam im FTD Enable Businessplanwettbewerb-Finale standen) treffend gesagt: „Statt Kunden müssen Fans gewonnen werden, die die Markenbotschaft leben und weitertragen.“

Es geht weiter auch darum, wie man Produkte und Dienstleistungen, die alle ähnlich und von einer gewissen Grundqualität sind, in gestättigten Märkten verkauft: nicht durch mehr Werbung, sondern durch Authentizität. Und dazu erreicht man die Menschen am besten über Multiplikatoren, ganz im Sinne des Cluetrain-Manifests „Märkte sind Gespräche“. Dabei muss sich die Marke, welche ins Gespräch kommen möchte, zuerst das Recht dazu erarbeiten, indem sie Relevantes in die Konversation einbringt. Relevanz und Authentizität entstehen dann, wenn eine Marke in ihr Umfeld in der Zielgruppe eingebettet ist.

Und es geht auch um die Übertragung des Open Source Gedankens aus der Softwarewelt in die Marketingwelt. Das nennt sich dann Open Source Marketing (Begriff geprägt von James Cherkoff; er schrieb dazu das „Open Source Marketing Manifesto“, basierend auf dem Cluetrain-Manifest). Das geht in etwa so: Ehemaliger Programmierer gründet in Australien eine Bierbrauerei, lässt das Produkt durch zum Ende bis zu 16′000 Mitentwickler erschaffen (Aussehen, Marke, Preis, Vertriebskanäle – die ganze Marketingklaviatur also) und gehe mit dem Unternehmen nach wenigen Jahren an die Börse weil der Erfolg so durchschlagend ist. So hats Brewtopia gemacht. Ganz ohne klassische Werbung.

Und ausserdem Klaus Gattinger (Convendo – Akademie für Vertrieb) zum Thema Marketing und Vertrieb: „Wie in einem guten Theater liefert Marketing das Thema, schreibt die Geschichte, baut die passende Kulisse, erstellt die Plakate und interessiert Zuschauer. Der Vertrieb stellt die Schauspieler, die das Stück überzeugeund und zur Begeisterung der Zuschauer spielen.“

smaboo Werbeflut

Und wenn man sich die nahezu 3000 Werbebotschaften vor Augen führt, die auf den Durchschnittskonsumenten heute niederprasseln (siehe Abbildung oben), dann ist schnell klar, wieso die Schauspieler besonders authentisch sein müssen. Und was ist authentischer als die Zielgruppe selbst?

Neues (virtuelles) Zuhause

smaboo Universitaet University Nicht nur, dass wir bald unsere Büros in Berlin Mitte beziehen, nein, smaboo hat nun auch ein neues virtuelles Zuhause. Oder präziser; unsere eigene “smaboo University”. Die liegt im digitalen Pixeltown, welches wir mit Mitbewohnern wie Sony, hitflip, Microsoft und vielen mehr bewohnen.


Überblick über das Städtchen
Pixeltown

Auch das ist Embedded Branding. Und vor allem ein interessantes Experiment.

smaboo feat. "nat. Fine Bio Food" – Embedded Branding im hohen Norden

nat

Jan Rosenkranz, Gründer des Bio-Fast-Food Restaurants nat., den wir auf dem Business Plan Wettbewerb enable2start von der FTD kennengelernt haben, hat in seiner Mitarbeiterin Mareen die wohl auffäligste “Werbefläche” gefunden.

Aus Liebe zur Firma färbte sie sich ihre Haare corporate – grün und ließ sich das Logo „einbetten“. Das ist doch mal echtes Engagement, was sonst kaum noch zu finden ist. Mareen ist somit nicht nur ein echter Blickfang sondern auch eine Werbefläche, bei der es den Ansprechpartner inklusive gibt.

Bisher haben wir für diese Form von Embedded Branding zwar noch keine Kalkulationen vorgenommen, sollten sich aber genügend Interessenten finden, werden wir natürlich umgehend darüber nachdenken.

Das nat. wurde im August 2007 von Jan Rosenkranz in Hamburg gegründet. Als Bio-Fast-Food Restaurant zielt das nat. auf Menschen mit wenig Zeit, die dennoch einen hohen Anspruch an Essen und Ambiente haben. Auf der Speisekarte finden sich nicht nur vegetarische Gerichte. Gerade der Bioburger hat ganz klar das Potenzial zum Verkaufsschlager zu werden ;-) Da lohnt sich in jedem Fall die Fahrt von Berlin nach Hamburg.

Lebende Litfaßsäule

Ein netter Artikel zum Thema „Eigenvermarktung“ auf Spiegel Online: Wer demnach etwas auf sich hält, bzw. „sich produzieren will“ sollte sich tätowieren lassen! Mmmh…ok Arschgeweih oder Kreuz auf dem Unterarm sind aber mittlerweile durch. Vielmehr wird über einen herrlichen Trend aus den USA berichtet: Werbung auf der nackten Haut! So werden dort laut Spiegel bereits Schuhe, Weine oder auch Reifen vermarktet. Bei Goodyear Dunlop gibt ein kostenloses Reifenpaket für jeden, der sich das Firmen-Logo eintätowieren lässt. Geht doch! Das nenne ich mal echt ehrliches Embedded Branding ;-)

AdTattoo
Quellen:

http://farm2.static.flickr.com/1380/1365847053_a8c79a02c3.jpg

http://mysite.verizon.net/mordak/pics/HD-Tattoo-Small.jpg