Du bist hier: smaboo »

Category : Botschafter

Wie man Facebook-Superfans in Markenbotschafter verwandelt

Letztens habe ich einen sehr interessanten Blogbeitrag von Aliza Sherman von Cybergrrl, Inc. gelesen, der das Konzept des Markenbotschafters sehr gut erklärt und gleichzeitig eine Möglichkeit aufzeigt, wie man begeisterte Fans zu Markenbotschaftern machen kann.

Hierzu teilt sie den Prozess, den ein Konsument durchläuft, wenn er vom potenziellen Kunden zum Superfan wird, in sieben Phasen ein: Aufmerksamkeit, Teilnahme, Interaktion, Leadership, Loyalität, Evangelist und Superfan. Aber warum werden Konsumenten zu Superfans?

Keep Reading…

Nicht verzagen, Freunde fragen

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Digitalkamera ist bereits über drei Jahre alt. Höchste Zeit sich ein neues Modell anzuschaffen! Nun stellt sich aber das Problem, das bestimmt schon jeder einmal hatte. Ihr steht im Elektrofachhandel im Gang, erschlagen von einer gigantischen Produktpalette. Über 30 verschiedene Digitalkameras in der Preisspanne zwischen 99 und 1300 Euro. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von Digitalkameras und würde Sie am liebsten nach Design des Gehäuses auswählen. Da wird einkaufen leicht zum Glücksspiel. Keep Reading…

Es war einmal ein Erfrischungsgetränk… – Die Social Media Märchenstunde auf Facebook

Bild 1

Vor nicht allzu langer Zeit, setzte ein kalifornischer Junge namens Dusty sich selbst vor seinen Laptop und eine eisgekühlte Flasche Coke an die Lippen. Langsam tropfte das kondensierte Wasser an einem brennend heißen Nachmittag in L.A. von der Flasche seines Lieblingssoftdrinks. Eines konnte er damals noch nicht wissen. So trivial die Entdeckung der nächsten Minuten zu sein schien, so gigantisch waren die Auswirkungen, die das schlichte Nicht-Vorhandensein einer Facebook-Fanpage seines favorisierten Erfrischungsgetränks, nach sich zog.

Wer es schafft, in nicht einmal 3 Monaten fast 2 Millionen Jünger um sich zu scharen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen, macht damit nicht nur die Freunde in der Sixtinischen Kapelle neidisch. Aber daran dachten Dusty und sein Kumpel Michael natürlich nicht, als sie aus einem hübschen Bild einer Dose Cola und ein paar Facts aus Wikipedia, die erste richtige Coca Cola Fanpage auf Facebook bastelten. Für die beiden zählte nur eines: Sie wollten der Welt mitteilen, dass es für sie nur einen Softdrink gibt.

Schneeballeffekt in der kalifornischen Sonne: Die beiden Markenbotschafter Dusty und Michael waren doch etwas überrascht, als wenige Monate später ihre Facebook Page mehr als 2 Millionen Fans vorzuzeigen hatte. Zu ihrer Zeit auf Platz zwei hinter einem gewissen Barack Obama.

Was danach passierte, war das eigentliche Social Media Märchen.
Denn überraschenderweise wurden Dusty und Michael nicht von Coca Cola mit einem Batzen Geld beworfen oder sogar vor Gericht gezerrt, um die Macht über die Page wieder in den Schoß des Megakonzerns zu legen. Weit gefehlt! Die Beziehung von Dusty und Michael zur Coca Cola Company begann mit einer aufrichtigen und seriösen Dankesmail von Michael Donelly, Coca Cola Company Group Director und zuständig für „worldwide interactive marketing“.

Aus diesem Kontakt entstand eine mehr als besondere und beispielhafte Beziehung von aufrichtigen Fans einer Marke zu einem der größten Konzerne der Welt. Dusty und Michael durften nicht nur die Fanpage weiter ihr Eigen nennen, sondern wurden darüber hinaus mit einer Tour nach Atlanta ins Coca Cola Hauptquartier belohnt.

Außerdem erkannte Coca Cola‘s Marketing Abteilung den Wert dieser Geschichte und ermutigte Dusty und Michael, ihr Märchen in einem Video festzuhalten.

Und die Moral von der Geschicht?  Marken brauchen Menschen! Wahre Befürworter einer Marke (Markenbotschafter) sind unschätzbar wertvoll, aber nur wenn man richtig mit ihnen umgeht und ihnen den Respekt und die Anerkennung zukommen lässt, die sie verdienen. Ehrlichkeit macht Fremde zu Freunden! Wer offen auf seine Befürworter (Markenbotschafter) zugeht und mit ihnen einen Dialog auf Augenhöhe führt, macht sich Freunde fürs Leben. Und zu guter Letzt: Hab Vertrauen in deine Fans! Auch wenn es so manchem PR Manager die Tränen in die Augen treibt: Man kann Social Media nicht kontrollieren. Deshalb geben Sie ihren Fans die Freiheit, die sie brauchen.

Als ich mir gestern die Fanpage noch einmal angeschaut habe, waren auf ihr 4.025.053 Fans!  Angefangen hat alles mit zwei schrägen kalifornischen Jungs und einer Flasche kalter Cola.

Wem vertrauen wir…?

… Freunden oder Werbeplakaten?

20090803_fay_the-power-of-wom

Glaub mir: das ist die beste Peeling-Creme!

unbenannt11Anna zu Maria beim letzten Mädels-Abend:

- Maria ich muss dir unbedingt was erzählen! Weißt du noch, letzte Woche, die Peeling-Creme?!

- Die du in diesem tollen Laden gekauft hast? Ja klar!

- Oh Maria die ist sooo toll, so eine Peeling-Creme hatte ich noch nie!

- Ehrlich? Wieso denn??

- Die macht die Haut superweich und enthält diese tollen Microkügelchen, die die Haut nicht verletzen! Und die riecht so gut!

- Wirklich? Das hört sich sehr gut an, ich wollte eigentlich auch eine neue kaufen! Werde sie gleich ausprobieren!!

So was passiert auch sicher bei euch, und fast jeden Tag, nicht wahr? Was erzählen wir Freunden sonst, wenn nicht welche tolle CD wir entdeckt haben oder wie gut unser neues Bügeleisen funktioniert? Und wenn wir etwas Besonderes kaufen wollen, fragen wir oft Freunde, ob sie ein gutes Produkt oder eine tolle Marke kennen, bevor wir uns entscheiden. So ist es einfach, man vertraut Freunden und Bekannten. Wenn sie sagen, dass die neue Waschmaschine vom Hersteller XY die Beste der Welt ist, so wird es wohl so sein, oder?

bildschirmfoto-2009-07-29-16-21-21

Die Empfehlungen von Freunden sind wichtig geworden, mittlerweile sogar wesentlich, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Dies wurde schon mehrmals bewiesen und die letzte Nielsen-Studie vom Juli 2009 bestätigt diese Aussage wieder mal. 90 Prozent der Konsumenten auf der Welt vertrauen den Ratschlägen von Bekannten. In Deutschland sind es 89 Prozent. Online-Konsumentenbewertungen vertrauen 70 Prozent der Kunden weltweit, dasselbe gilt für Markenwebsites und redaktionelle Inhalte (z.B: Zeitungsartikel).

Dagegen hat die klassische Werbung viel weniger Einfluss auf die Kaufentscheidung. Auch wenn sie durchaus Relevanz hat, vertraut ihr nur rund die Hälfte der Konsumenten.

Mundpropaganda scheint also eine bedeutende Rolle bei der Kaufentscheidung zu spielen sowie einen hohen Einfluss auf die Kunden zu haben.

Bock auf 'ne Currywurst?

4886_1185648758749_1154171540_526053_5018582_n10:36, es klingelt.

Christian steht auf und geht auf die Tür zu.
Wer kann wohl das sein? So früh! Oh, Post! Für mich?
Ein Paket? Ich habe doch nicht Geburtstag…4886_1185648918753_1154171540_526054_357777_n

Christian öffnet das Paket… Wow! Was für eine Überraschung: ein Set für die ultimative Currywurst-Party!! Wochenende, Sommerwetter, coole Freunde: Das kommt wie gerufen! Als einer unserer gryd City Ambassadors hat Christian für seine Leistungen dieses Geschenk gewonnen.

Wir wünschen viel Spass!

n1154171540_526046_1594701 n1154171540_526043_2697703

4886_1185649958779_1154171540_526055_6287610_n 4886_1185648318738_1154171540_526052_5000583_n

Prost!

So unfair kann das Leben sein: Manche beobachten die Sonne von ihrem Büro aus, manche schieben eine ruhige Kugel am Meer und der Gipfel:

Manche werden das ganze Wochenende Bier trinken!!!

Ferdinand T. hat als gryd City Ambassador diesen Kasten Astra gewonnen. Gratulation und Prost!
foto

Microsoft von dem Prinzip des Marken-Botschafters überzeugt

Im Sommer 2008 haben auffällige Notebook-Sticker die Aufmerksamkeit vieler deutscher Studenten geweckt. „Auf Rechtschreibung kann ich verziechten!“: So lautete der Claim, mit dem die Botschafter sehr häufig angesprochen wurden.

Microsoft hatte über die smaboo Plattform bestehende und vor allem begeisterte Office Nutzer gesucht, die im universitären Umfeld Aufklärungsarbeit geleistet haben. Ziel war es, Kommilitonen, Freunden und Bekannten zu vermitteln, was die Vorteile der Original Versionen gegenüber den Kopien sind.

Ein Jahr später kann vielleicht der multinationale Softwarehersteller weiterhin auf Rechtschreibung „verziechten“, aber auf keinen Fall auf Marken-Botschafter!

Und zwar hat Microsoft im Rahmen der „I´m a PC“-Kampagne nach „Marken-Botschaftern“ für Windows gesucht. Ziel war es, die Popularität von Windows zu steigern.

Wie bei der Kampagne von smaboo sollten nun ab April insgesamt 40 “Windows Brand Ambassador” gefunden werden, die 2 Monaten lang wöchentlich an Wettbewerben teilnehmen, um zu zeigen, wie sie Windows täglich benutzen.

Kreativität und die Generierung von Mundpropaganda sind die wichtigsten Kriterien, durch die der Gesamtsieger gekürt wird. Je mehr Aufsehen die Arbeit der Botschafter im Web erregt, desto höher sind die Chancen, unter anderem ein Besuch des Microsoft-Hauptquartiers in Redmond zu gewinnen.

microsoft_rechtschreibung_22

Und das ist nicht alles, Microsoft scheint wirklich an Marken-Botschaftern festzuhalten! Vor kurzem hat Microsoft Advertising eine neue Rich Media Werbeform mit dem Namen Sharing Ad entwickelt, die für eine virale Verbreitung von Online-Kampagnen bei Windows Messenger sorgen soll. Durch diese Sonderwerbeform wird die Weiterleitung von Video-Ads an Freunde im Messenger möglich. Der Messenger-Nutzer lädt einen Kontakt ein, ein Video zusammen zu schauen. „Nimmt dieser die Einladung an, öffnet sich direkt neben dem Chat ein Vorschau-Fenster, in dem sich beide Messenger-Nutzer das Bewegtbildangebot anschauen und sich live darüber austauschen können.“, erklärt das Marketing-Magazin „ADZINE“.

Markus Frank, Direktor Sales & Marketing bei Microsoft Advertising, stellt die Vorteile einer solchen Maßnahme dar: „Bereits die Klickraten von Rich-Media-Formaten liegen vier bis fünf Mal höher als bei durchschnittlichen Standard-Bannern. Mit der integrierten Weiterempfehlen-Funktion können Marketingverantwortliche nun von der viralen Power der 10,4 Millionen Nutzer des Windows Live Messenger profitieren, die durchschnittlich jeder über 60 Kontakte verfügen“

Botschafter Marketing steht wieder im Mittelpunkt dieses Werbemittels, denn „die Online-User werden auf diese Weise zum Markenbotschafter des Unternehmens.“, so Markus Frank. „Da die Meinung von Freunden und Bekannten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielt, profitieren dadurch User und Werbetreibende.“, erklärt er weiter.

Wir haben es ja schon immer gewusst: Botschafter Marketing bewirkt Wunder und ist die Zukunft. Und wenn Microsoft auch dieser Meinung ist, dann kann das bestimmt schwierig widerlegt werden, oder? :-)

Weitere Informationen bezüglich der Windows-Botschafter : Windows Brand Ambassadors

Virales Marketing : der beste Virus

Sollten wir allen Viren misstrauen? Eigentlich ja. Außer einem, der glücklicherweise smaboo von Anfang an angesteckt hat. Virales Marketing scheint nämlich die Zukunft der Branche zu sein. Sascha Langner von Gründerszene betrachtet es sogar als das „neue Zauberwort im Marketing“. Aber was geschieht mit der klassischen Werbung?

Werbung in Zeitungen? Überblättert. Werbung beim Fernsehen? Weggezappt. Und in der U-Bahn oder in der Straße? Ignoriert. Zu viele Infos, zu breite Auswahl und zu krasser Abstand zwischen diesem Produkt, mir und meinen Wünschen.

Welcher Kanal bleibt nun, um den Wert der Botschaft nicht zu verderben? Unsere Freunde und Umgebung! Die besten Berater, die man bei der Kaufentscheidung zuhört, denn sie verstehen uns und geben uns super Tipps. Vertrauen ist nun das Schlüsselwort geworden, der Kunde entscheidet selber, woher die Kaufempfehlung kommt.

fsimageresizeaspx

Nach Sascha Langer ist virales Marketing nicht nur ein aktueller Trend, denn „kaum ein anderes Marketinginstrument hat jemals ein so großes Potenzial gehabt, die klassische Massenkommunikation zu revolutionieren.“ Tatsächlich nutzen „virale Kampagnen anders als traditionelle Werbung die natürlichen Beziehungen und Kommunikationswege in menschlichen Netzwerken“ aus. „Dadurch, dass eine Botschaft den aufdringlichen Charakter eines Werbeversprechens verliert – indem sie von Freund zu Freund weiter getragen wird – können enorme Potenziale in der Kundenkommunikation erschlossen werden.“

Jedoch wird Mundpropaganda noch unterschätzt. Das regionale Wirtschaftsportal business on veröffentlichte einige Zahlen, die jeden Unternehmer zum Nachdenken bringen sollten: Im Rahmen des Excellence Barometers 2009 wurde nämlich eine Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft durchgeführt: Nur 11 Prozent der Unternehmen benutzen Mundpropaganda, 49 Prozent ab und zu und noch 40 Prozent betreiben es gar nicht. Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, bezeichnet diese Zahlen als „ernüchternd“ und beweist in ihren Bestsellern, dass kein anderer Weg als Mundpropaganda der Zukunft entspricht.

So liebe Leser, was lernen wir daraus? Wer im Trend sein will und sich auf der Höhe der Zeit bewegen möchte, muss Markenbotschafter einsetzen!

Jäger Franz Handytasche auf Reisen!

So sieht es aus, wenn einer unserer glücklichen Gewinner mit seiner Jäger Franz Handytasche unterwegs ist. Johannes hat den kleinen Jäger Franz mit zur DMM Bundesliga der Leichtathletik und nach Köln zum Meilen-Rennen mitgenommen. Bei beiden Veranstaltungen konnte  sich unser Jäger Franz mit als Sieger fühlen!

cimg0028

cimg0026